Neue Uni-Studie bescheinigt nichtkommerziellen Medien hohe Relevanz
„Nichtkommerzielle Rundfunkveranstalter – Was sie tun und was sie leisten.“so heißt die neue Studie der Universität Salzburg die vergangene Woche in Wien präsentiert wurde. Auftraggeber ist die RTR, die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH , die nicht nur die Bereiche Telekom, Post und Medien reguliert sondern auch für Förderungen zuständig ist, etwa im Rahmen des „Nichtkommerziellen Rundfunkfonds“. Dass die RTR wissen möchte, wie relevant Nichtkommerzielle Medien also Freie Radios und Fernsehsender tatsächlich sind, ist also verständlich und nachvollziehbar. Die Studie des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft der Uni-Salzburg ist eine qualitative Erhebung mittels intensiver Interviews und sie bescheinigt dem nichtkommerziellen Sektor eine eigenständige demokratische Medieninfrastruktur zu sein . Und sie stellt den Freien Medien ein denkbar gutes Zeugnis aus, was die Relevanz etwa für die öffentliche Teilhabe, die gesellschaftliche Kommunikation, Medienbildung und eben für die Bedeutung bei der Stärkung und Weiterentwicklung der Demokratie anbelangt.
Wie genau diese Ergebnisse entstanden sind und wie sie im Einzelnen zu interpretieren sind darüber spricht der Leiter des Fachbereichs Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg Univ. Prof. Dr. Josef Trappel.
IG Autorinnen / Autoren gegen Zuverdienstverbot bei Arbeitslosengeldbezug
Seit 1. Jänner ist in Österreich ein Zuverdienstverbot bei Arbeitslosengeldbezug in Kraft. Bis dahin durfte man, war man arbeitslos gemeldet, zum Arbeitslosengeld zusätzlich Beträge unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze dazuverdienen. Mit Anfang 2026 wurde diese Möglichkeit – bis auf wenige Ausnahmen – gänzlich gestrichen. Was bedeutet das gerade für Berufstätige aus Branchen, in denen eine durchgehende Vollbeschäftigung eher die Ausnahme ist, als die Regel? Die IG Autorinnen | Autoren ruft derzeit zusammen mit dem Kulturrat Österreich und anderen Interessensvertretungen dazu auf, dieses Zuverdienstverbot wieder aufzuheben. Besonders für Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen bedeute es zum Teil echte Existenzbedrohung. Warum das so ist und was das Zuverdienstverbot mit dem Bild des „feudalen Künstlers“ zu tun hat, dazu haben wir mit Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen | Autoren, gesprochen.

