Sagen und ihr historischer Hintergrund vermitteln in der Sendung „Berigweiwögschichtn“ (Bergweibl-Geschichten) einen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt unserer Vorfahren. Brauchtum, Interessantes aus Vergangenheit und Gegenwart erweitern den Themenbereich der Sendung.
Mythische Gestalten bevölkern die Sagenwelt des Salzkammergutes. Schwächen und Stärken der Menschheit sind in Sagen und Märchen abgebildet. In der Sendung, die von traditioneller bis zu moderner Musik begleitet wird, soll der Blick auf die Geschichte und die Menschen der Gegend, sowie auf die G’schicht hinter der G’schicht gelenkt werden. Sendungsmacherin und Redakteurin ist Ursula Rohrweck.
Die Sendung wird ab 2024 jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18 Uhr ausgestrahlt und jeweils am darauffolgenden Sonntag um 14 Uhr wiederholt.
Sendestart: Sonntag, 01.01.2023, um 14 Uhr.
Hier geht es zu allen Podcast-Folgen
105 Berigweiwögschichtn: Eine Seelsorgerin für Gosau – Mag. Esther Eder im Gespräch
In einem sehr persönlichen Gespräch mit der Sendungsmacherin Ursula Rohrweck erzählt Pfarrerin Mag. Esther Eder von ihrer Tätigkeit in Gosau und ihrer Motivation den Beruf einer Pfarrerin zu ergreifen. Sie berichtet über ihre Ziele für die Pfarrgemeinde und die bereits gesetzten Aktivitäten. Im zweiten Teil des Gespräches wird Rückschau auf die Zeit des Geheimprotestantismus und die Deportationen von Menschen lutherischen Glaubens zur Zeit von Maria Theresia gehalten. Damals bestimmte der Landesfürst die Glaubenszugehörigkeit. Die katholischen Habsburger duldeten erst unter Joseph II. die evangelische Glaubensrichtung. Während der Zeit des Geheimprotestantismus wurden Gottesdienste und Bibelstunden an geheimen Orten, u. a. den Hundskirchen, abgehalten. Evangelische wurden von katholischen Eiferern als Hunde, also als minderwertig bezeichnet. Ihnen sollte eine Bestattung in geweihter Erde verweigert werden.
Musik von Joan Osborne, den Poxrucker Sisters, Hubert von Goisern, und Christina Stürmer

