Berigweiwögschichtn

Sagen und ihr historischer Hintergrund vermitteln in der Sendung „Berigweiwögschichtn“ (Bergweibl-Geschichten) einen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt unserer Vorfahren. Brauchtum, Interessantes aus Vergangenheit und Gegenwart erweitern den Themenbereich der Sendung.

Mythische Gestalten bevölkern die Sagenwelt des Salzkammergutes. Schwächen und Stärken der Menschheit sind in Sagen und Märchen abgebildet. In der Sendung, die von traditioneller bis zu moderner Musik begleitet wird, soll der Blick auf die Geschichte und die Menschen der Gegend, sowie auf die G’schicht hinter der G’schicht gelenkt werden. Sendungsmacherin und Redakteurin ist Ursula Rohrweck.

Die Sendung wird ab 2024 jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18 Uhr ausgestrahlt und jeweils am darauffolgenden Sonntag um 14 Uhr wiederholt.

Sendestart: Sonntag, 01.01.2023, um 14 Uhr.

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Hans Greil, Lehrmeister einer Generation, und die Schnitzerfamilie Heißl

In einer Ausstellung im Museum Ebensee wurde ein besonderer Künstler vor den Vorhang geholt: Johann Nepomuk Greil. Im Gespräch mit der Leiterin des Museums, Dr. Barbara Moser, wird Leben und Schaffen von Hans Greil beleuchtet. Hans Greil (1845 – 1909) kam aus Linz. Früh wurde seine künstlerische Begabung erkannt und er wurde zum Bildhauer und Holzschnitzer ausgebildet. Schließlich bekam er den Auftrag in Hallstatt eine Fachschule einzurichten, deren Direktor und Lehrer er war. Später führte ihn sein Weg nach Ebensee, wo er ebenfalls eine Fachschule gründete. Seine einzige Tochter, Maria Greil, arbeitete als Volksschullehrerin in Ebensee und vertonte den Text zu „Kloane Häuserl in der Höh“. Sie schuf so die Ebenseer Hymne.

Im zweiten Teil der Sendung stellt Ursula Rohrweck die Schnitzerfamilie Heißl vor, die als Autodidakten herrliche Stücke schufen, die in alle Welt gingen.

Musik vom Männergesangsverein Kohlröserl und der Ausseer Bradlmusi sind in der Sendung zu hören.