Klima und DU

Was können wir Konsument*innen zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Diese Frage stellt das neue Gemeinschaftsprogramm der Freien Medien in OÖ jeden Freitag. Gemeinsam mit Expert*innen suchen wir nach Auswegen und Lösungen.

Klima und Du – Nachhaltiger Tourismus

Pauline Hagg und ihre Studiogästin Mag. Alexandra Mayr des Förderprogramms KLAR sprechen über das Problem Massentourismus und der Frage wie Tourismus im Salzkammergut überhaupt klimaschützend und somit zukunftsfähig sein kann. Dabei werden unter anderem Perspektiven von Einheimischen und Verantwortlichen aus Hallstatt beleuchtet. Können Tourist*innen in diesem Gebiet tatsächlich nachhaltig reisen? Im gemeinsamen Austausch werden hierzu verschiedene Möglichkeiten und konkrete Lösungsvorschläge besprochen.

Was können wir Konsument*innen zur Bewältigung der Klimakrise beitragen?

Die Verantwortung für die globale Erwärmung wird seit Jahrzehnten zwischen Politik, Industrie und Konsument*innen hin und her geschoben.

Was können wir einzelne wirklich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen?

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten suchen wir nach Auswegen und Lösungen.

Die wöchentliche Informations- und Diskussionssendung der Freien Medien in OÖ: Jeden Freitag um 13 Uhr.

zu hören auf
Radio FRO
Freies Radio Freistadt
Freies Radio Salzkammergut
Freies Radio B 138

und zu sehen auf
DORFTV

Die Themen Klimaschutz und Konsumentenschutz waren noch nie so verschränkt wie aktuell. Die Folgen der Klimakrise und die krassen Preisentwicklungen – verursacht durch den Krieg in der Ukraine, führen bei vielen Menschen zum Umdenken und zwingen uns zum Handeln. Die enormen Preissteigerungen, insbesondere bei Energie, erzeugen aktuell einen Run auf alternative Heiz- und Energiesysteme. „Weg von Gas und Öl“ ist das Credo der Stunde.

Das stellt Konsument*innen vor viele herausfordernde Fragen. Entscheidungen – oft mit  langfristigen Folgen und großem Investitionsvolumen sind zu treffen: Welche erneuerbaren Alternativen sind möglich und passend für meine individuelle Situation, beim Neubau oder bei der Sanierung? Wie weiß ich, ob mein Stromlieferant tatsächlich Ökostrom anbietet?

Fragen dieser Art stellen sich mittlerweile in allen Lebensbereichen. Bei der Gestaltung des Wohnraums: Muss es ein klassisches Einfamilienhaus sein oder gibt es andere Wohnformen wie gemeinschaftliches Wohnen? Wieviel Grund und Wohnfläche brauche  ich tatsächlich? Wie nachhaltig sind die Materialien, die ich verbauen lasse?

Auch im Bereich der Mobilität zeichnet sich ein großer Wandel ab. Die Anzahl der neu angemeldeten E-Autos steigt kontinuierlich – im privaten aber speziell im gewerbliche Bereich. Ist die Entscheidung für die Anschaffung eines E-Autos richtig für meine Situation? Oder gibt es auch Alternativen wie E-Carsharing, um auf das Zweitauto verzichten zu können? Vielleicht aber ist doch Radfahren die Lösung. Wie könnte die Nutzung des Fahrrads im Alltag aussehen?

Die Corona-Krise hat der regionalen Versorgung mit Lebensmittel einen Schub verpasst und das Bewusstsein vieler Konsument*innen für regionale Kreisläufe geschärft: Was bewirke ich mit meiner Entscheidung, Lebensmittel und Produkte von regionalen Produzentinnen zu kaufen? Wie ist gewährleistet, dass ich tatsächlich „Bio“ kaufe? Was ist eine Foodcoop, und gibt es das Angebot auch in meiner Nähe? Welche Auswirkungen hat mein Lifestyle und meine Ernährungsgewohnheiten auf das Klima?

Ein wesentlicher Aspekt einer nachhaltigen Lebensweise ist auch der bewusste und nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Speziell in den Bereichen Müllvermeidung, Recycling, Trinkwassernutzung, Abwasservermeidung, usw. gibt es noch viel Potential, wo Konsument*innen durch ihr Handeln Veränderungen herbeiführen können. Das setzt aber Wissen über bestehende Kreisläufe, Sensibilisierung für das Thema und Bewusstseinsarbeit voraus.

Die Informationssendung „Klima und du“ möchte genau dieses Wissen vermitteln und Konsument*innen bei ihren Entscheidungen unterstützen.

Durch Studiogespräche mit Expertinnen und Experten sollen aktuelle Problemfelder – aber vor allem auch neue Wege und Lösungen aufgezeigt werden. Anhand von Best-Practice-Beispielen soll veranschaulicht werden, wie Alternativen in der Praxis funktionieren.