Villa LilaLaut

Villa LilaLaut

Im neuen Sendungsformat aus dem Frauenforum Salzkammergut berichten Christina Jaritsch und Birgit Hofstätter über Themen, die unter den Nägeln brennen, Aktivitäten rund um das Frauenforum und plaudern mit inspirierenden Menschen.
Als Sendungsmacher*innen noch grün hinter den Ohren folgen sie dem Motto von Pippi Langstrumpf:
Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.

Villa LilaLaut – gibt’s auch zum Nachhören:
https://cba.fro.at/series/villa-lilalaut

Villa LilaLaut löst die Sendung Radio mit Leichtigkeit ab, deren Ausgaben hier nachzuhören sind:
https://cba.fro.at/series/radio-mit-leichtigkeit

Villa Lila Laut, 26. September 2021

„Ich habe hart dafür gearbeitet“ – Frauen in der Weinbranche

Wir setzen die Serie über Frauen fort, die in Männerdomänen arbeiten. Die Weinbranche ist durch und durch männlich konnotiert. Weinproduktion wie auch Weinexpertise war traditionell von Männern repräsentiert, auch wenn im Hintergrund viele Frauen wesentlich am Erfolg von Weingütern mitarbeiteten. Die Sommelière Petra Bader und die Winzerin Heidi Schröck waren zu der Zeit, als sie ihren Beruf ergriffen, Pionierinnen in ihrer Branche – sichtbare weibliche Vorbilder gab es noch wenige. Birgit Hofstätter hat die beiden interviewt und mit ihnen über die neueren Entwicklungen gesprochen, dass immer mehr junge Frauen die Weingüter ihrer Familien übernehmen.

 


 

Villa Lila Laut, 22. August 2021

Hippocampus – Lesung mit Gertraud Klemm – 24 Verlage haben Gertraud Klemms aktuellen Roman „Hippocampus“ abgelehnt, bevor er seinen Erfolg feiern konnte. „Zuviel Frauenzeugs, zu österreichisch“ lautet das Urteil. Dass Gertraud Klemm ausgerechnet jetzt und ausgerechnet für ihre beharrliche Arbeit an der Schnittmenge von Literatur und Politik mit dem Ernst-Toller-Preis ausgezeichnet wurde, lässt erahnen, wie groß der feministische Stachel ist, den Gertraud Klemm in den Literaturbetrieb steckt. Wir sind froh, dass es „Hippocampus“ gibt und dass die Autorin im Mai unserer Einladung nach Ebensee gefolgt ist – nachdem coronabedingt die Lesung zweimal verschoben werden musste. Die Hörproben, die diese Sendung aus dem Buch bietet, die Autorin ihr Werk lesend, das Publikum leise kichernd bis hellauf lachend, regen hoffentlich zur weiteren, lohnenswerten Lektüre an.


Villa Lila Laut, 25. Juli 2021

Musik aus dem FLINTA*verse
Mit dieser Ausgabe feiern wir ein erfolgreiches Jahr „Villa LilaLaut“. Zu hören gibt es Berührendes, Kritisches und Inspirierendes von FLINTA*-Künstler*innen – Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen Menschen, Nonbinarys, Trans- und Agenders. Wir zeigen und feiern damit die Vielfalt abseits des gängigen Musikangebots.


Villa Lila Laut , 26. Juni 2021

Brauchen wir Held*innen? Mit dieser und vielen weiteren philosophischen Fragen beschäftigt sich die neue Ausgabe von VillaLilaLaut. Wir hören dazu in die Veranstaltung “Philosophieren im Park” des Festivals der Regionen in Kooperation mit dem Frauenforum Salzkammergut hinein. Magdalena Stammler und Lisz Hirn debattierten am Podium im Rathauspark Ebensee mit musikalischer Begleitung von Schwesternfolk.


Villa LilaLaut, 23. Mai 2021

„Ich dachte, es liegt an mir“ – Frauen in der Architektur
Mehr als die Hälfte der Architekturstudierenden sind Frauen*. Davon ist in der beruflichen Praxis nicht viel zu spüren. Vor allem unter Selbständigen und in der Führungsebene sind fast nur Männer* zu finden. Mit Architektin Sandra Cabrales und Angelika Hinterbrandner hat Birgit Hofstätter über deren Erfahrungen in der Ausbildung und der Berufspraxis gesprochen – zwischen Gläserner Decke, Lohnschere und Geniekult.
Weiterführend: www.ahinterbrandner.com/
Bild: borevina/pixabay


Villa LilaLaut, 25. April 2021 (WH vom September 2020)
Das Motto der diesmaligen Sendung: “Abrechnung”.
Wir haben Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen Wut-Reden bzgl. ihres Lebens und Arbeitens verfassen lassen. Jakob Kinz und Christina Jaritsch lesen die eingelangten Reden ein, alles ist anonymisiert (sodass alle ihrem Unmut auch wirklich freien Lauf lassen konnten). Dazwischen spielen wir Songs; die Übergänge zwischen Text und Song sind bewusst “ruppig” – der Inhalt der Lieder ist teils auf das Thema abgestimmt, teils fanden wir sie einfach cool. Viel Spaß beim Hören, Jakob und Christina


Villa LilaLaut, 28. März 2021

Die moderne alte Jungfer

Im vergangenen Herbst hat Malin Lindroth ihr Essay „Ungebunden – Das Leben als Jungfer“ veröffentlicht. Darin erzählt sie, wie sie zur „alten Jungfer“ wurde – unfreiwillig Alleinlebend – und wie sie sich den Begriff der „alten Jungfer“ aneignen möchte. Es soll ein „Befreiungsprojekt“ sein.

Birgit Hofstätter liest das Vorwort von der Journalistin Teresa Bücker zur deutschen Ausgabe und ein Kapitel aus dem Buch. Es soll anregen, Normen von Lebensentwürfen zu hinterfragen und auch Bilder, die über Singles vermittelt werden, kritisch zu betrachten.


Villa LilaLaut, 28. Februar 2021

Frauen führen in der Krise – Eine kürzlich veröffentlichte steirische Studie zeichnet ein Stimmungsbild von Frauen in Führungspositionen während der Pandemie. Birgit Hofstätter hat sich mit Anita Thaler, Wissenschafterin und Co-Autorin der Studie, online getroffen und ausgewählte Zitate aus den Interviews diskutiert. Der Bogen spannt sich vom Umgang mit Unsicherheiten, mit der Distanz zu den Mitarbeitenden, über Kinderbetreuung, Sorge um Angehörige bis hin zu Selbstfürsorge. Dazwischen gibt es passende Buchtipps – vom Fantasy-Roman bis zum Exkurs in die Kaffeekultur – und gute Musik. Am Ende stellt sich schließlich die Frage: Welche Eigenschaften brauchen Führungskräfte in diesen Zeiten?

Die Studie kann nachgelesen werden unter: https://www.ifz.at/sites/default/files/2021-02/FELIN_Studie_Unternehmen_Corona_2021_2101.pdf

Bücher, die in der Sendung erwähnt werden:
J. R. R. Tolkien: Herr der Ringe
Dave Eggers: Der Mönch von Mokka
Lily Brett: Chuzpe
Paolo Cognetti: Acht Berge
Jessica J. Lee: Mein Jahr im Wasser


Villa LilaLaut, 24. Jänner 2021
Vampire, Werwölfe, Medienbildung

Christina Jaritsch hat sich mit Birgit Hofstätter über ihre Arbeit vor dem Frauenforum unterhalten, wie sie in ihrer Forschung zum Thema Medienpartizipation gekommen ist, was wir von Vampiren und Werwölfen über Liebe und Sexualität lernen können und was das für Medienbildung in der Schule bedeuten könnte. Dieses Mal gibt es auch ein Gewinnspiel: Nachdem wir derzeit die Ausstellung „A Vulva is a Vulva“ im Frauenforum beherbergen, verlosen wir ein Mumury – ein Memory mit Vulven von der Künstlerin Gloria Dimmel. Schick uns dazu deine Fragen, was du immer schon über die Vulva wissen wolltest, an office@frauenforum-salzkammergut.at . Einsendeschluss ist der 28. Februar. Das Mumury wird unter allen Einsendungen verlost und zur gegebenen Zeit werden wir auch über die Antworten zu den Fragen reden.


27. 12. 2020
Die stille Gewalt des Schönheitsideals, oder: A Vulva is a Vulva

Die in Wien lebende Künstlerin Gloria Dimmel produziert und sammelt seit 2017 Gipsabdrücke von Vulven. Was als Selbstversuch begann, ist über die Jahre gewachsen. Bislang haben über 500 Menschen mit Vulva an ihren Workshops teilgenommen, wo sie dazu eingeladen sind, gemeinsam blank zu ziehen und gleichzeitig Gedanken zu Sexualität, Geschlechtergleichheit, Ungerechtigkeiten und dem gewaltsamen Einfluss von genormten Körperbildern und Schönheitsidealen auszutauschen. Die Zahl der Labienkorrekturen steigt derzeit stetig an, und gleichzeitig fehlen neutrale Bezeichnungen für das weibliche* Genital. Die Gewalt, die vom Auslassen oder Defamieren dieses Körperteils ausgeht, hält Betroffene letztendlich davon ab, Ungerechtigkeit aufzuzeigen, Übergriffe zu melden und die respektvolle, sexuell erfüllende oder auch medizinische Behandlung zu verlangen, die ihnen zusteht. Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hat das Frauenforum eine Ausstellung von über 200 Vulva-Abdrücke installiert und zu einem Online-Künstlerinnengespräch mit Gloria Dimmel eingeladen. In der Sendung gibt es nach einer Einleitung von Birgit Hofstätter einen Ausschnitt davon zu hören. Das ganze Video mit der Beantwortung der Publikumsfragen ist auf der Facebookseite des Frauenforums nachzuschauen: https://www.facebook.com/147716245252467/videos/2789937181221423
Die Ausstellung bleibt noch bis zum Internationalen Frauentag am 8. März in Ebensee. Eine kleine Auswahl hängt im Schaufenster des Frauenforums an der Ecke Hauptstraße –Langbathstraße, der Großteil ist während der Öffnungszeiten (Mo-Do 9-12 Uhr) und nach telefonischer Vereinbarung (06133 4136) zugänglich.


Villa LilaLaut, 22. November 2020

Gute Technikbildung für unsere technologisierte Gesellschaft?
Bereits in der ersten Zeit der Covid-19-Ausgangsbeschränkung im Frühjahr haben sich Birgit Hofstätter und Anita Thaler online getroffen, um über einen Buchbeitrag zu reflektieren, den die beiden vor acht Jahren über geschlechterinklusive Technikdidaktik veröffentlicht haben. Dabei ist ein Gespräch über gute Technikbildung und ihre Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft entstanden, in dem klar wird, wie wichtig die Fähigkeiten im Umgang mit Technik für Selbstermächtigung ist. Gerade jetzt erleben wir die Abhängigkeit von einer technischen Infrastruktur sehr stark. Unweigerlich bringen die beiden Geschlechterforscher*innen auch die Genderdimension von Technikbildung zur Sprache.
Musikalisch setzen sich dieses Mal die orchesterartig klingenden Saiteninstrumente von Jozef van Wissem und SQÜRL aus dem Soundtrack des Films „Only Lovers Left Alive“ (Jim Jarmush) ins Ohr. Abschließend fordert Scott Matthew zum Tanz auf.


Villa LilaLaut, 25. Oktober 2020
“Tag der Landfrauen”
Die vierte Ausgabe der Villa LilaLaut widmet sich dem Tag der Frauen in ländlichen Gebieten, den das Frauenforum als Anlass für zwei Veranstaltungen nahm. In einer “Spinnstube” hat sich Birgit Hofstätter mit Biobäuerin und ÖBV-Aktivistin Christine Pichler-Brix und Politologin Christina Jaritsch über die Situation von Frauen am Land allgemein und in der Landwirtschaft im Speziellen unterhalten. Am darauffolgenden Internationalen Welternährungstag hat sich mit der Solawi demeterGUT Adam eine Initiative vorgestellt, wo Landwirtschaft anders praktiziert wird. Hier bleibt das Risiko z.B. eines Ernteausfalls nicht beim bäuerlichen Betrieb, sondern wird von den Mitgliedern in Solidarität gemeinsam getragen. So können Nadiia und Thomas Schiller auf eine Art Grundeinkommen zählen, das den naturnahen biodynamischen Anbau von Gemüse und Obst ermöglicht, mit dem 200 Familien ernährt werden können. Wir sind begeistert von der Idee der Solidarischen Landwirtschaft und hoffen, sie findet viele neue Mitglieder. Beide Veranstaltungen fanden in Kooperation mit der ÖBV via campesina – der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung statt.

Mehr Informationen:
ÖBV via campesina: www.viacampesina.at
Solawi demeterGut Adam: www.solawi-adam.at


Villa LilaLaut, 3. Ausgabe am 27. September 2020
Das Motto der diesmaligen Sendung: “Abrechnung”.
Wir haben Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen Wut-Reden bzgl. ihres Lebens und Arbeitens verfassen lassen. Jakob Kinz und Christina Jaritsch lesen die eingelangten Reden ein, alles ist anonymisiert (sodass alle ihrem Unmut auch wirklich freien Lauf lassen konnten). Dazwischen spielen wir Songs; die Übergänge zwischen Text und Song sind bewusst “ruppig” – der Inhalt der Lieder ist teils auf das Thema abgestimmt, teils fanden wir sie einfach cool. Viel Spaß beim Hören, Jakob und Christina


Villa LilaLaut, 2. Ausgabe am 30. August 2020
Thea Unteregger ist Autorin, Künstlerin, Kulturvermittlerin und vieles mehr. “28 Göttinnen” ist der Titel ihres Buchs das von mythologischen Frauenfiguren im Alpenraum handelt. Wir haben mit ihr ein Interview geführt und gewähren euch atmosphärische Eindrücke von ihrer Buchvorstellung, die letzte Woche im Rathauspark Ebensee stattfand. Moderiert hat Gabriele Kienesberger, musikalisch begleitet von Ronja Schrempf. Viel Freude beim Reinhören wünscht euch die Radioredaktion des Frauenforum Salzkammergut (FFS).


Villa LilaLaut, 1. Ausgabe am 26. Juli 2020

„Ich möchte mit den Menschen Kontakt haben“ Gespräch mit Ute Bock-Preisträgerin Brigitte Holzinger

Mit dem Untertitel zu ihrer kürzlich erschienen Biographie beschreibt Brigitte Holzinger ihren bewegten bisherigen Lebensweg: „Von einer glühenden FPÖ-Anhängerin zur Flüchtlingsmama“. Ihr Engagement für geflüchtete Menschen, für unbegleitete Jugendliche in Kremsmünster und für Menschen, die immer noch auf der Flucht sind in Bosnien, Syrien und Afghanistan, ist heuer mit dem Ute-Bock-Preis von SOS Mitmensch gewürdigt worden. Ganz nebenbei hat sie ihre beeindruckende Lebensgeschichte als Buch veröffentlicht und unter dem Dach von „100 Menschen 1 Stimme“ namhafte Künstler*innen für das Benefiz-Lied „A leiwandes Land“ zusammengebracht. Brigitte Holzinger hat sich Ende Mai Zeit genommen, um mit Birgit Hofstätter über ihr bewegtes Leben zu sprechen.

Weiterführende Links:
Brigitte Holzinger auf Facebook
Grenzenlose Hilfe Kremsmünster
SOS Balkanroute
100 Menschen 1 Stimme
Photismos – Von der glühenden FPÖ-Anhängerin zur Flüchtlingsmamma

 

4. Sonntag, 13 Uhr – Christina Jaritsch und  Birgit Hofstätter berichten über Themen, die unter den Nägeln brennen, Aktivitäten rund um das Frauenforum und plaudern mit inspirierenden Menschen.
Als Sendungsmacher*innen noch grün hinter den Ohren folgen sie dem Motto von Pippi Langstrumpf:
Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.WH Donnerstag 18 Uhr