Alle Altersgruppen, alle Lebenssituationen, alle möglichen Ausnahmesituationen – so oder so ähnlich lässt sich wohl der Arbeitsinhalt der Klinischen Sozialarbeiter:innen im Krankenhaus beschreiben. Im Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck stehen den Patient:innen seit 25 Jahren bei verschiedensten Problemlagen Sozialarbeiter:innen zur Seite. Wie diese Arbeit hinter den Kulissen aussieht, darüber sprechen
Maria Fitzinger, Leiterin der Klin. Sozialarbeit an allen drei Standorten des Salzkammergut Klinikums und ihre Kolleginnen Maria Gurtner und Alexandra Holl (v.r.n.l.).
Denkt man an „eine:n Sozialarbeiter:in“, wissen viele Meschen aufs Erste gar nicht genau, wie vielfältig dieses Berufsfeld ist. Vielleicht hat man als vage Assoziation eine Beratungsstelle, ein Amt, oder z.B. die Bewährungshilfe im Kopf. Dass es im Krankenhaus ein großes Team an Sozialarbeiter:innen gibt, und welche unterschiedlichen Aufgaben diese erfüllen, ist gar nicht so bekannt. Aber wie kommt man als Patient:in an die Unterstützung durch Sozialarbeiter:innen? Mit welchen Problemfeldern sind diese alltäglich konfrontiert? Wie läuft die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen im Krankenhaus und mit Behörden und Institutionen darüber hinaus? Und welche Veränderungen in den Anliegen und Bedürfnissen der Menschen, die sie betreuen, können die Expertinnen über die Zeit hinweg beobachten?
Maria Fitzinger, Leiterin der Klinischen Sozialarbeit am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck, gibt zusammen mit ihren Kolleginnen Maria Gurtner (Fachbereich Psychiatrie) und Alexandra Holl (Entlassungsmanagement und Palliativkonsiliardienst) Auskunft. Zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Spital spricht außerdem Dr. Vinzent Binder, Oberarzt an der Abteilung für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin.

