Marlene Engelhorn im Gespräch
„Die Welt schaut so aus, wie überreiche Menschen sich eine schöne Welt vorstellen, wir sehen aber, dass das keine schöne Welt ist“ – das sagt Marlene Engelhorn. Im Jahr 2024 hat die Millionenerbin einen großen Teil ihres Erbes über einen Bürger:innenrat „rückverteilen“ lassen, an verschiedene NGOs. Warum hat sie sich dazu entschieden, 25 Millionen Euro auf diese Art und Weise zu verteilen? Was hat diese Aktion damit zu tun, dass sie sich eigentlich lieber besteuern lassen würde? Welche Form von Finanzbildung findet sie, wird in der breiten Bevölkerung dringend gebraucht und was hat das mit dem Spannungsfeld von Vermögen und Macht zu tun? Und wie geht sie selbst, die nicht nur die Möglichkeit hatte, über die Verwendung eines sehr großen Vermögens zu entscheiden, sondern auch als Person viel in der Öffentlichkeit steht, mit ihrer eigenen Macht um? Über all diese Fragen sprechen wir im Interview. Für einen Vortrag unter dem Titel „Geld und Gerechtigkeit“ war sie Ende September auf Einladung der Alternativen Grünen und Unabhängigen Gewerkschafter:innen in Vöcklabruck zu Gast, wir haben die Gelegenheit für ein Gespräch genutzt.
FRS Redaktion: Magdalena Stammler, Jörg Stöger

