Berigweiwögschichtn

Sagen und ihr historischer Hintergrund vermitteln in der Sendung „Berigweiwögschichtn“ (Bergweibl – Geschichten) einen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt unserer Vorfahren. Brauchtum, Interessantes aus Vergangenheit und Gegenwart erweitern den Themenbereich der Sendung.

Mythische Gestalten bevölkern die Sagenwelt des Salzkammergutes. Schwächen und Stärken der Menschheit sind in Sagen und Märchen abgebildet. In der Sendung, die von traditioneller bis zu moderner Musik begleitet wird, soll der Blick auf die Geschichte und die Menschen der Gegend, sowie auf die G’schicht hinter der G’schicht gelenkt werden. Sendungsmacherin und Redakteurin ist Ursula Rohrweck.

Die Sendung wird ab 2024 jeden 2. und 4. Montag im Monat um 18 Uhr ausgestrahlt und jeweils am darauffolgenden Sonntag um14 Uhr wiederholt.

Sendestart: Sonntag, 01.01.2023, um 14 Uhr.

Informationen zur kommenden Sendung:

Historische Waldnutzung und ihre Auswirkungen (Sendung Nummer 104)
Am Waldcampus Traunkirchen findet derzeit eine Ausstellung zum Thema „Ökologische und hydrologische Wirkungen historischer Waldnutzung“ statt. In einem inter- und transdisziplinären ÖAW-Projekt (HILUC) der Universität Innsbruck wurde untersucht, wie sich historische Waldnutzung auswirkt. Es waren mehrere Institute daran beteiligt. Zu aller erst erforschte ein Doktorand der Geschichte die Intensität der Waldnutzung durch Almwirtschaft und Streuentnahme im 19. Jh. und suchte Waldflächen, die intensiv genutzt worden waren. In diesen Gebieten wurden Versuchsflächen angelegt. Weiters war ein Doktorand der Geografie, der für die Hydrologie zuständig war und ein Doktorand der Bodenkultur, der sich mit Bodenbeschaffenheit und Mikrobiologie beschäftigte, an den Versuchen beteiligt. Im Interview berichten der Leiter des Projektes Univ.- Prof. Dr. Clemens Geitner, BA, MA (PhD student) Maximilian Gröber, MSc (PhD student) Lukas Müller und Dipl.-Ing. Dipl. – Ing (PhD student) Roman Schrott von ihren Ergebnissen und der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Zwei Sagen, eine aus Hall in Tirol und eine aus Ebensee, erzählen von der Streuentnahme. Interessant sind die Ähnlichkeiten in den Handlungssträngen.

Musik von Herbert Pixner Projekt, der Ausseer Bradlmusi, Attwenger und den Ausseer Hardbradlern

Hier geht es zu allen Podcast-Folgen

Vom Palmbuschn und da Ostáántn

Der Palmsonntag ist einer der wichtigsten Feiertage im Jahr. Die Palmweihe erinnert an alte Frühlingsfeste. Im Volksglauben hat der geweihte Palmbuschen eine große Bedeutung. Er sorgt für eine gute Ernte, er schützt vor Unheil und wurde auch in der Volksmedizin verwendet. Glaube und Aberglaube um den Palmbuschen werden in der Sendung beleuchtet. Was steckt hinter der Zahlen- und Farbsymbolik? Wovor schützt er? Im zweiten Teil der Sendung ist eine Ostergeschichte von Dr. Helmut Friedrichsmeier zu hören: „Die Osterente“ – „D‘ Ostáántn“.

Musik von der Jennbacher Stubnmusi, der Pustataler Tanzlmusi, den Völser Volksmusikanten, der Hochzeitsmusig, der Gruppe Tschjefem und der Ausseer Bradlmusi ist zu hören.