Um’s Eck umigschaut

Werner Miklautsch berichtet aus verschiedensten Bereichen von Menschen, Wirtschaft, Kultur und Brauchtum im und rund ums Salzkammergut. Dazu kommen betreffende Personen zu Wort und die Sendungen sind mit viel guter und echter Volksmusik regionaler und überregionaler Herkunft untermalt.
Jeden 1. Sonntag im Monat um 8 Uhr
Alle bisherigen Sendungen stehen hier zum Nachhören bereit:
https://cba.fro.at/series/ums-eck-umigschaut

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 15. November 2020, 8 Uhr
Modelleisenbahnfreunde Ebensee

Heute, in Zeiten von Facebook & Co steht die Modelleisenbahn noch immer an vorderer Stelle bei den Interessen der männlichen Spezies (und nicht nur derer…). Und wenn auch hier die Elektronik Einzug gehalten hat, ist so was wie „Eisenbahnromantik“ allgegenwärtig.

Ich habe mir die Modelleisenbahnanlage der Modelleisenbahnfreunde Ebensee (MEFE) angeschaut und wurde vom Obmann Erich Lipp und seinem Stellvertreter, Georg Attwenger, durch die Anlagen geführt und ich konnte das Gefühl, zurückversetzt in meine Modelleisenbahn-Kindheit, deutlich spüren.

Umrahmt mit viel guter alter Volksmusik, diesmal speziell aus Ebensee, und dem Beitrag von Karl Pumberger-Kasper, wird dies ein gelungener Start in einen schönen FRS-Sonntag!



„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 01. November 2020, 8 Uhr

Am Ende des irdischen Daseins

Allerheiligen 2020 sind außergewöhnliche Allerheiligen, in einer Zeit, wo uns allen der Tod bewußter wird, der uns bedrohlich näher gekommen ist. Was aber bedeutet der Tod für jemanden, der beruflich tagtäglich mit diesem Thema konfrontiert ist? Dies und viel mehr frage ich den Bestatter Mag. Reinhold Anlanger in Bad Ischl, der das Familienunternehmen gemeinsam mit seiner Frau führt.

Musikalisch wird die Sendung von Weisen und Volksmusikstücken aus Bayern umrahmt, die mir Leonhard Frank zur Verfügung gestellt hat und Chormusik mit Texteinlagen, gesprochen von Christian Raudaschl, im Gedenken an unseren 2013 verstorbenen Moderatorkollegen, aus seiner Allerheiligensendung 2011.

 

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 18. Oktober 2020, 8 Uhr

Almer auf der Kolleralm – Almwirtschaft am Feuerkogel

Der Sommer ist endgültig vorüber und so mache ich einen Rückblick auf den außergewöhnlichen Almsommer 2020 auf der Kolleralmam Feuerkogel bei Ebensee, die wechselweise vom Almer Gerhard Preiner und der Almerin Liesi Loidl betreut wird. Was sich so auf der Alm den ganzen Sommer über so tut, das schildert in eindrucksvoller Weise der Gerhard, den ich wenige Tage vor dem Almabtrieb noch einmal auf 1550 Meter Seehöhe besuchen durfte.

Neben vielen gewollten und auch leider ungewollten akustischen Eindrücken vom Feuerkogel gibts wieder herrliche Volksmusik und auch der Heimatdichter Karl Pumberger-Kasper bringt wieder seinen Beitrag.

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 4. Oktober 2020, 8 Uhr

Tierheim Altmünster – weil uns Tierschutz am Herzen liegt

Es ist erstaunlich, mit welchem Einsatz sich Jenny Breiteneder mit ihrem Team für ihr Tierheim und die Tiere darin bemüht. „Mit einfachsten Mitteln das Optimalste für den Sinn der Sache herausholen“, das ist die Devise, an der sich so mancher Manager in Großbetrieben orientieren könnte und sollte. Und tatsächlich, bei meinem Rundgang durch das Tierheim Altmünster spürt man die Ruhe, die die Tiere ausstrahlen. Katzen leben in Kleingruppen zusammen und bekommen auch Auslauf, ebenso wie Hunde, die hier nach einer meist schrecklichen Zeit irgendwo ausgesetzt oder vertrieben wurden.

Das Motto vom Tierheim Altmünster: „Weil uns Tierschutz am Herzen liegt“, und das ist hier ganz sicher kein Lippenbekenntnis sondern die Praxis, wenngleich das Tierwohl selbst in der Nachbarschaft nicht immer positiv aufgenommen wird.

 

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 20. September, 2020, 8 Uhr
Die Ziach – tiefe Einblicke beim heimischen Ziehharmonikabauer Manfred Stiegler
Wie geht das, daß aus einem Holzkisterl so wunderbare Töne kommen? Eine Frage, die mich bereits als Kind beschäftigte und die nun endlich geklärt werden konnte. Dabei verriet mir der Instrumentenbauer Manfred Stiegler, daß genau dieselbe Frage bei ihm der Auslöser war und er bereits als Kind in das eine oder andere Akkordeon hineinschaute. Ob das seinem Vater immer recht war, verrät uns der „Ziachdoktor“, der neben der Erzeugung auch die Reparatur, Restauration und Stimmung von Akkordeons in seinem Unternehmen durchführt. Und natürlich macht er selbst auch Musik, bei 3 verschiedenen Gruppen. Und hier hört man viele seiner Eigenkompositionen.
Klar, daß auch der Innviertler Heimatdichter Karl Pumberger-Kasper wieder seine heiter-besinnlichen Gedanken zum Thema bringt und wieder viel echte Volks-, Chor- und Marschmusik gespielt wird.
Bild1: Das Holzgehäuse einer Stiegler-Harmonika
Bild2: Eine echte Stiegler-Harmonika technisch fertig, noch ohne vollständige Blenden und ohne Design

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 5. September 2020, 8 Uhr

Seit über 50 Jahren gibt es den Verein der Oberösterreichischen Münzensammler Wels, der für das Salzkammergut ab 2020 eine eigene Sektion gebildet hat. Was steckt hinter dem Sammlertrieb, sind es die glänzenden Metalle, sind es die Werte oder ist da das Alter der Münzen entscheidend? Sind für Münzensammler Geldscheine auch interessant oder sucht man nur das Klingende? Ein interessantes Gespräch mit dem Obmann Franz Bindl und dem Ortsgruppenleiter Salzkammergut, Christian Oberhumer in deren Vereinslokal, dem Hotel Wildschütz in Altmünster.

 

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 2. August 2020, 8 Uhr

Altes Brauchtum neu entdeckt – Dörrhüttl im Salzkammergut

Was einst eine Notwendig zum Überleben war, ist heute eine Wiedergeburt: das Dörrhüttl. Wesentlichen Anteil daran hat Rudolf Aumüller aus Bad Goisern, der die Liebe zu den Dörrhüttl entdeckte und mittlerweile ein wahrer Experte auf diesem Gebiet ist. Seine Termine für eine Dörrhüttl-Roas sind meist lange davor schon ausgebucht und es finden sich immer mehr Leute, die sich ein eigenes Dörrhüttl bauen möchten. Auch hier ist man beim Rudi an der richtigen Adresse, denn da setzt sich der Bad Goiserer richtig ins Zeug und erstellt Baupläne. Über die Dörrhüttl und all dem Rundherum spreche ich mit dem Kenner und Autor von 2 Dörrhüttl-Büchern.

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – Sonntag, 19. Juli, 2020, 8 Uhr

Die ‚Wetterküche‘ im Salzkammergut – Wetterstation Feuerkogl
Diesen Sonntag geht es hoch hinauf auf 1620 Meter Seehöhe zu Fritz Grashälftl. Der Fritz ist seit Jahren Wetterbeobachter der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) auf der Wetterstation Feuerkogel und gewährte mir einen Einblick in den Alltag auf der Wetterwarte und in das technische Geschehen rund um Klima, Temperatur und Wolken.
Ob der Dienst auf dem Berg was mit Hüttenromatik zu tun hat und ob man hier die „Freiheit“ der Berge in vollen Zügen genießen kann, frage ich den leidenschaftlichen Wetterbeobachter und mache mit meinem Gast einen Blick zurück in die Vergangenheit des Entstehens der Wetteraufzeichnungen am Feuerkogel bei Ebensee.

 

„Ums Eck umi g’schaut“, am Sonntag, 19.7.2020, 8-9 Uhr

„Ums Eck umi g’schaut“ – am Sonntag, 5.7.2020, 8 Uhr

Wie einst Ikarus durch die Lüfte schweben…

Hartmut Gföllner hat sich dieses Gefühl von Grund auf eingebildet und hat es eisern verfolgt. Nun ist er so etwas wie der „Herr der Lüfte“, zumindest hat er seit vielen Jahren seine eigene Flugschule Salzkammergut und bildet Nachwuchspiloten aus.

Gföllner erzählte mir bei meinem Besuch am Flachberg über die Ausbildung am Drachen und am Gleitschirm, von den Apparaturen, die notwendig sind und von der Thermik, nach der stets Ausschau hält.

Und er schildert die gigantische Aussicht, die sich von oft viel mehr als 3000 Metern Seehöhe auftut

Durch die Sendung führt: Werner Miklautsch, begleitet von viel guter, echter Volksmusik

 

„Ums Eck umi g’schaut“ – am Sonntag, 21.6.2020, 8 Uhr
Eine außergewöhnliche Frau mit vielen Seiten
Man kennt sie als „Die Brennerin“, als die „immer lächelnde Zimmerwirtin“, als eine der jodelnden „Alpensirenen“ und, und, und… – und dabei ist Rosi Huber (im Bild rechts) eine ganz gewöhnliche Frau, die ihren Lebenunterhalt mit dem verdient, was ihr dazu geboten wird: Räumlichkeiten für schöne Ferienwohnungen direkt am Attersee, ein uraltes Schnapsbrennrecht am Haus und eine gehörige Portion Freude am Leben. Dennoch war das bisherige Leben der Rosi nicht immer leicht und es gab immer wieder Prügel aus dem Weg zu räumen. Diese Komponenten brachten der „Brennerin vom Attersee“ bereits viele Auszeichnungen für ihre Edelbrände und ein schon vor Saisonbeginn ausgebuchtes Haus. Als ich Rosi Huber fragte, ob sie zu mir in die Sendung kommen möchte, ja, richtig – lächelte sie. Und am Sonntag, 21.6.2020, um 8 Uhr ist es soweit, daß Rosi Huber uns über ihr Leben erzählt. Mit in der Sendung der Rest der „Alpensirenen“, eine lockere Frauenformation, die um des Singens willen singt und aus Freude am Singen – und am Leben.



„Ums Eck umi g’schaut“, am Sonntag, 7.6.2020, 8 Uhr:
Die INSEL – das Mädchen- und Frauenzentrum Scharnstein

Es war für mich ein besonders beeindruckender Besuch im „Mädchen- und Frauenzentrum INSEL“ in Scharnstein, denn ich hatte kaum wirklich Ahnung davon, was mich hier schlußendlich erwarten würde.

An meiner Seite hatte ich die beiden Geschäftsführerinnen Mag.ª Corina Handler-Thonhauser und Hannelore Hollinetz, im Bild mit Mag.ª (FH) Anita Lobing. Hochinteressant, was hier geboten wird, mit Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und Ideenreichtum für jene, die es im Moment nicht leicht haben und auf Beratung und Hilfe angewiesen sind.


„Ums Eck umi g‘schaut“, am Sonntag,3.5.2020, 8 Uhr.
In außergewöhnlichen Zeiten kommt so mancher auf außergewöhnliche Gedanken – so auch ich. Wo liegt Waglbach? Eine Frage, die mich seit Kindheitstagen permanent verfolgte und die ich endlich vor wenigen Tagen restlos aufklären konnte.

Wer aber war dieser Waglbacher, der Karl Panzenbeck?
Viele der „reiferen“ Hörerschaft werden ihn noch kennen, den Humoristen, der so manchen Sonntag-Frühschoppen im Radio moderierte und allein oder gemeinsam mit den Kern-Buam, den Oberkrainern und so manch anderer Formation für Humor-Explosionen sorgte. Mit Humor, über den man auch nach mehr als 50 Jahren noch herzhaft lachen kann… Und das tut gut, grad in diesen Zeiten! Durch die Sendung führen: Werner & Brigitte Miklautsch
Weiters wirken mit: Die fidelen Lavanttaler, die Keuschnigg Buam, das Stoakoglertrio, die Original Kitzecker Musikanten, die Michlbauer Musi, das Berglandtrio, der Meisterjodler Basi Erhardt mit Toni Sulzböck und seinen Musikanten sowie der Turnauer Dreigesang.


1. März 2020: Was ist Dialekt, was ist Mundart?

Schon Johann Wolfgang von Goethe meinte einst, daß die gesprochene Sprache beim Dialekt beginnt. Was aber ist Dialekt und ist Dialekt nicht gleich Mundart? Was ist dann die Umgangssprache? Woher kommen die Ausdrücke, die wir im Dialekt gebrauchen und oft in fernen Ländern wieder finden? Frage über Fragen, die ich Monika Gaiswinkler aus Altaussee stelle und die mir diese plausibel erklärt.

Und ist das Volkslied nicht so etwas wie vertonter Dialekt? Was ist das Volkslied? Dazu bekam ich die Leiterin des Volksliedwerks Österreich, Mag. Irene Egger, vor das Mikrophon. Interessante Einblicke in einen Kulturbereich, der mir persönlich am Herzen liegt. Und es gibt einen klaren Beweis dafür, daß auch Tiere Volkslieder pflegen…


2. FEBRUAR 2020:
Rettung aus der Luft – Martin 3, die Lebensrettungsmaschine

Extrem beeindruckend war, als ich mich nach Scharnstein begab, um mich mit dem leitenden Piloten und Stützpunktleiter Cpt. Andreas Pojer, dem leitenden Flugretter (HEMS) Gernot Halbwirth und dem leitenden Notarzt Dr. Boris Buck für diese Sendung zu einem Interview zu treffen.
Tatsächlich direkt von einem ihrer schwierigeren Einsätze zurückgekehrt, war auch noch der einfallende Nebel schuld an einem verspäteten Beginn und dennoch war es ein Interview wie kein anderes.
Da sitzt man gemeinsam an einem Tisch mit x-fachen Lebensrettern und plaudert so leger dahin, als ob man sich schon ewig kennen würde, über den letzten Einsatz, über die Anfänge hier in Scharnstein und über die Zukunft, die mit großen Plänen bespickt ist. Kapitän Pojer stellt auch ’seine‘ Maschine vor und läßt einen Blick gewähren hinein ins große Unternehmen „Heli-Air Austria“, das um „Martin 3“ steht.
Außergewöhnliche und interessante Informationen, untermalt mit wunderschöner Volksmusik mit Interpreten wie Krauhölzl-Musi, Unterau Musikanten oder dem Vokalensemble Stimmbande aus dem Burgenland. Aus dem Innviertel wieder regelmäßig zugeschaltet ist Karl Pumberger-Kasper, der recht gute Ideen hat, wie alles noch besser gehen könnte. Den Abschluß dieser Sendung bildet der Schlußmarsch von der Militärmusik Steiermark aus einem traurigen Anlaß heraus…


5. JANUAR 2020:
„Krupf krupf“ Kinderglöckeln im Aurachtal

Im kurzen Abschnitt des Aurachtales, zwischen Neukirchen und Reindlmühl, nahe Altmünster, wird ein Brauch gepflegt, den es nur hier gibt: das Kinderglöckeln. Der Ursprung ist unbekannt.

Mit dem markanten Ruf „krupf krupf“ versuchen Kinder kleine Gaben zu erhaschen. Waren es früher eher „Krapfen“, so freuen sich die Kinder heute mehr über Münzen und Geldscheine. Die Verkleidung ist allerdings weitgehend gleich geblieben. Schwammerl, Marienkäfer, Handwerker, Prinzessin oder Teufel – alles ist erlaubt.

Am späten Nachmittag werden die Kinder von den Erwachsenen abgelöst, der Ruf bleibt gleich, aber die Gaben sind dann ganz andere…

UMS ECK UMI GSCHAUT  – 5. Jänner 2020 um 8 Uhr


1. DEZEMBER 2019:

Die akustische Kripperlroas führt uns diesmal nach Passail in der Oststeiermark ins Krippenmuseum von Dr. Bernd Mayer, der rund 500 Krippen sein Eigen nennen kann, darunter echte Raritäten aus den ehemaligen Ländern der k&k-Monarchie. Weiter gehts nach Weißkirchen in die Obersteiermark zur Schnitzergruppe der Krippenfreunde Weißkirchen, die mit wunderbaren Krippenausstellungen bestechen. Als weitere Station besuche ich das Krippenmuseum von Willi Pils in Steinbach an der Steyr, wo etwa 600 Krippen aus aller Welt ausgestellt sind. Schlußendlich gibt es noch einen Tipp für ein besonderes  und sinnvolles Weihnachtsgeschenk.
Wiederum wurde die musikalische Umrahmung mit echter Volksmusik umrahmt, die auch großteils aus den Gegenden meiner Besuche stammt. „Hört nur…!“ –ein besonderes Musikstück, das von der Kobenzer Streich eingespielt wird.


6. OKTOBER 2019:
Wer steckt hinter den allmonatlichen literarischen Einlagen in meinen Sendungen? Wer ist der Heimatdichter Karl Pumberger-Kasper? Wie entstehen seine Geschichten und wie kommen diese in die Sendung „Ums Eck umi g’schaut“? All diesen Fragen bin ich bei meinem Besuch beim Heimatdichter im Innviertel nachgegangen.

Vom Innviertel zum Sambesi, könnte man sagen, denn mein weiterer Gast ist Helmut Pichler, der Gosauer, Weltenbummler und Abenteurer, der grad von einem neuen Abenteuer zurückgekehrt ist und mit seinen Vorträgen in Österreich, Bayern und Südtirol startet.


1. SEPTEMBER 2019:
Bei meinem Besuch in der Sternwarte am Gahberg bei Weyregg am Attersee konnte ich mir dank der Erklärungen des Obmannes Erwin Filimon einen eindrucksvollen Einblick in die schier unendlich weite Welt der Astronomie verschaffen. Nun verstehe ich endlich auch das Problem der Lichtverschmutzung und deren negative Auswirkung.
Bei meinem Zwischenbesuch am Aurachberg erzählt mir das Ehepaar Spiessberger über ihre eigene Sternwarte und was sie damit im Weltraum zu Gesicht bekommen.
Der Verein „Astronomische Arbeitskreis Salzkammergut“ wurde 1980 gegründet und zählt rund 470 Mitglieder. Die Sternwarte am Gahberg wurde 1988 eröffnet.


4. AUGUST 2019:
Nichts ist schöner als Fliegen…
Davon konnte ich mich kürzlich am Flugplatz Scharnstein überzeugen und habe den Betriebsleiter Christian Klopf vor das Mikrofon gebeten, um mir von seinem Flugplatz LOLC zu berichten. So auch über die Ausbildung zum Segelfliegerpiloten, vom Windenstart und über den Funkverkehr zwischen Boden und Himmel.

Grund genug für mich, meine Hörerschaft zu einem akustischen Rundflug einzuladen, der mich von Scharnstein ins Waldviertel, an Wien vorbei und ins Burgenland sowie über das Steirische Vulkanland und dem Aichfeld bis nach Kärnten und sicher wieder zurück bringt. Dazu gibts passende Volksmusik aus den Zwischenzielen.
Durch die Sendung fliegt: Werner Miklautsch

Das Interview wurde am Flugplatz Scharnstein (LOLC) sowie bei einem Rundflug aufgezeichnet


Werner Miklautsch, Jhg. 1955, ist seit Mai 2017 in Pension und wollte neben seinem Haupt-Hobby Krippenbauen und Schnitzen auch eine Beschäftigung direkt mit Menschen finden, prägte diese Tatsache doch auch das Berufsleben des zugewanderten Steirers aus Zeltweg. Dies fand Miklautsch bei einem Seminar für Radiomacher beim Freien Radio Salzkammergut im Jänner 2018. Das dabei entwickelte Konzept fand unter den Moderatorenkollegen Gefallen und so wurde der Start der Sendung „Ums Eck umi g’schaut“ für April 2018 fixiert und die Sendung soll künftig jeweils am 1. Sonntag im Monat von 8 bis 9 Uhr über das FRSK ausgestrahlt werden.

Die unterschiedlichsten Themen, welche für diese Sendereihe gewählt wurden, sind vielfältig und für den breiten Hörerkreis interessant. Dabei werden Menschen „im und rund ums Salzkammergut“ in den besonderen Blickpunkt des Neo-Moderators gestellt und die aufgezeichneten Gespräche mit echter Volksmusik „im und rund ums Salzkammergut“ untermalt. Die entsprechende Aufwertung und Würdigung der echten Volksmusik hat dabei einen extrem hohen Stellenwert.

Der gelernte Schriftsetzer, noch ausschließlich in der Gutenberg-Technologie mit Blei ausgebildet, schnupperte bereits Mitte der 1970er-Jahre Oberösterreichische Luft im Mühlviertel als Facharbeiter in einem Druckereibetrieb in Bad Leonfelden, um in weiterer Folge berufliche Stationen in Graz und Wien zu machen. Dabei begleitete ihn stets seine Liebe zur Blasmusik und fand auf allen Stationen rasch Anschluß bei den hiesigen Blasmusiken. Der musikalische Höhepunkt war im Jahr 2004 die Aufführung „Herr der Ringe“ mit der Werkskapelle Zeltweg in der Stadtpfarrkirche Zeltweg, was aber auch das Ende dieses Hobbys bedeutete, denn gesundheitliche Einschränkungen ließen das Klarinettenspielen nach insgesamt 36 Jahren nicht mehr zu.

Seit 2006 lebt Miklautsch in Gmunden, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern, hat als würdigen Hobby-Ersatz zur Musik mit dem Figurenschnitzen und traditionellen Krippenbauen begonnen, wie auch das echte Brauchtum insgesamt eine Herzensangelegenheit geworden ist. Mit der Sonntag-Morgen-Sendung will Miklautsch sich als eine Bereicherung und Ergänzung des Sonntagsprogramms auf FRSK sehen und freut sich auf viele interessante Gespräche mit „Menschen im und rund ums Salzkammergut“.

ON AIR IMMER AM 1. + 3. SONNTAG IM MONAT UM 8 UHR,
Sendestart 1. April 2018 !