VOR ORT

 

In meinem 184. Vor Ort Beitrag schildert mir Ursula Fehringer als Long-Covid-Betroffene ihre Situation.

Der Web-Site von Long-Covid-Austria habe ich folgende Informationen entnommen:

Statistiken besagen, dass etwa 10-20% der Covid -19 Erkrankten an Long Covid leiden. Diese Personen gelten offiziell als genesen, sie werden aber statistisch nicht erfasst. Sie kämpfen monatelang mit vielfältigen und oft massiv lebenseinschränkenden Beschwerden. Durch die Vielfalt an Symptomen und deren dynamischen Charakter sind diese PatientInnen nicht in eine bestimmte Kategorie einzuteilen. Es sind fast alle Systeme des Körpers betroffen, damit muss Long Covid als eine multisystemische Krankheit behandelt werden.

Die Patientinnen sind Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Oftmals betrifft es auch Menschen ohne Vorerkrankungen, mit asymptomatischen, milden, moderaten oder schweren Krankheitsverläufen. Feststehen dürfte, dass bei älteren Menschen der Prozentsatz an Long Covid Fällen höher wird.

Statistiken zeigen auch, dass Frauen und Personal des Gesundheitssystems ein erhöhtes Risiko haben, Langzeitbeschwerden zu entwickeln. Dazu kommt noch, dass bei Frauen unter 50 Jahren die Chancen fünfmal so hoch sind, nach einer Covid-19 Infektion an Long Covid zu erkranken.

Aktuell sind mehr als 100 verschiedene Symptome bekannt, die einzeln, aber meist in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Auch die Verläufe können sehr unterschiedliche sein. Oftmals werden diese in Schüben oder Wellen durchlaufen und werden von Betroffenen als “Rückfälle” nach zum Teil besseren Episoden empfunden.

Die Verläufe sind so unterschiedlich und individuell wie der Mensch selbst. Unter anderem berichten Long Covid PatientInnen, dass gewisse Symptome verschwinden und andere neu auftreten. Die meisten Patientinnen sind langfristig und massiv in ihrem alltäglichen Leben eingeschränkt. Viele sind auch Monate nach Krankheitsbeginn noch immer nicht in der Lage, ihrem ursprünglichen Leistungsniveau gerecht zu werden und leiden unter andauernder, belastender Symptomatik.

Ein Leitsymptom stellt das sogenannte (postvirale) Fatigue Syndrom dar: ein dauerhaft anwesender und krankhafter Erschöpfungszustand. Es geht einher mit einem massiven Schlafbedürfnis nach geringster körperlicher, mentaler oder emotionaler Belastung.

Auch berichten viele Patientinnen von einer Belastungsintoleranz, eine Verschlechterung der Symptome nach dem Überschreiten ihrer eingeschränkten Belastungsgrenzen. Sowohl diese, als auch Formen der Dysautonomie, Schlafstörungen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, auditive und visuelle Störungen, diffuse Schmerzen, Konzentrationsprobleme und eine Reihe weiterer Symptome überlagern sich und wechseln sich ab. Im Laufe der Zeit ist auch eine Tendenz von zunehmend neurologischen Beschwerden wahrzunehmen.

Von meinem persönlichen Eindruck her, fühlen sich viele Long-Covid Patientinnen alleine gelassen und es gibt viel Verunsicherung im Hinblick auf die Möglichkeiten der Wiederherstellung der früheren Gesundheit.

Ursula Fehringer war nach meiner Anfrage gerne bereit, sich als Betroffene der Thematik „Long Covid“ für einen Radiobeitrag zu stellen. Ziemlich zeitgleich zum Interview mit ihr, habe ich einem Artikel der Tageszeitung „Die Presse“ unter der Überschrift „Long Covid“ – Die meisten werden wieder gesund“ entnommen, dass eine neue Plattform die Diagnose beschleunigen soll. Auf der Website www.longcovid.kl.ac.at wurden die bisher definierten Leitlinien für die Erkrankung detailliert aufbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

In meinem 183. VOR ORT Beitrag, spreche ich mit Christian Popp, dem amtierenden Bürgermeister der Gemeinde Stadl-Paura im Bezirk Wels-Land.

Bei der Gemeinderatswahl im Herbst 2021 hat er mit seiner parteifreien Liste “Popp – Team für Stadl-Paura“ 24 von 31 Mandaten erreicht, was mein Interesse geweckt hat. „In der Politik geht es um die Menschen, nicht um die Parteien“, ist seine Überzeugung. Wichtig ist mir zu erwähnen, dass zum Zeitpunkt des Interviews, welches wir am 11. Mai geführt haben, war von der Pflegereform, die am 12. Mai einen Tag später vorgestellt wurde, noch nichts bekannt war.

 

 

 

„Rechtsstaat – Anti-Korruptionsvolksbegehren“ – Im Gespräch mit Michael Ikrath

Von 2. bis 9. Mai 2022 läuft die Eintragungswoche des „Rechtsstaat- und Anti-Korruptionsvolksbegehrens“. Die Unterstützungs-unterschrift dazu kann während dieser Zeit via Handysignatur oder auf jedem Gemeindeamt abgegeben werden. Neben Irmgard Griss, Franz Fiedler oder Heide Schmidt ist Michael Ikrath einer der 12 ProponentInnen die dieses Volksbegehren initiiert haben. Darüber habe ich mit ihm ein ausführliches Gespräch geführt. Dabei hat mir der ehemalige Bankmanager, Nationalratsabgeordneter und Justizsprecher der ÖVP seine Motive dargelegt, sich gegen Korruption in Österreich zu engagieren und ist dabei auch auf die Ziele des Volksbegehrens eingegangen. Die in unserem Rechtsstaat gegebene Korruption gefährdet letztlich auch den Wirtschaftsstandort Österreich, bedeutet einen gravierenden Verlust in die politische Kultur sowie das Vertrauen in die Demokratie.

 

 

 

 

Invasion in der Ukraine – Im Gespräch mit Oksana Stavrou – VOR ORT 179

Im 179. VOR ORT Beitrag führe ich mit der gebürtigen Ukrainerin Oksana Stavrou, einer Juristin, die in Wien lebt und als Unternehmerin tätig ist, ein Telefongespräch über die russische Invasion in der Ukraine. Einige 100 Kilometer östlich der österreichischen Staatsgrenze ist vor einem Monat nun das passiert, was kaum jemand ernsthaft in Betracht gezogen hat. Krieg in Europa. Ich kann mich noch gut an den Aufsatz des russischen Staatschefs Wladimir Putin erinnern, den ich im letzten Jahr gelesen habe und in dem er Russen und Ukrainer als ein Volk und ein geeintes Ganzes beschrieben hat. Was will er damit sagen, war mein Gedanke? Er bezog sich auf die offizielle Linie des russischen Reiches 2017 auf das Modell einer russischen Nation, welches eben neben Russland auch die Ukraine und das heutige Belarus miteinbezog.

 Ja schon dachte ich mir – aber inzwischen sind mehr als 100 Jahre vergangen, das Rad der Geschichte kann man in unserer komplexen Welt des 21. Jahrhunderts doch nicht einfach zurückdrehen? Doch genau das ist passiert … dass aber nun im Namen von Brüderlichkeit und Einheit eine sogenannte Befreiung auch unter einem Nazi Vorwurf stattfindet ist mehr als befremdlich, wenn nämlich gerade in urbanen Ballungsräumen wie Charkiw oder Mariupol wo beinahe ausnahmslos russisch gesprochen wird, die Zivilbevölkerung von ihrem Leben, ihren Besitztümern und ihrer Zukunft befreit wird.

 Es gibt meinerseits einen persönlichen Bezug zur Ukraine: Meine Großeltern mütterlicherseits sind 1903 und 1905 im damaligen Galizien geboren, welches seinerzeit zu Österreich-Ungarn gehört hat. Der Geburtsort des Großvaters war Brody, jener der Großmutter Tarnopol. Als sich im 2. Weltkrieg die Rote Armee dem heutigen Lviv – also Lemberg näherte – wo der Großvater als Gutsverwalter des Bischofs tätig war – flüchtete die damals 5köpfige Familie – nach Westen. 1993 habe ich gemeinsam mit meiner Frau Hannelore, deren Großmutter mütterlicherseits auch aus der Umgebung von Lviv stammt, die Westukraine besucht, um einen Eindruck aus diesem Land zu bekommen, aus dem unsere Wurzeln kommen …

Das Interview in der vollen Länge dauert 80 Minuten, ich habe am cba-Server die volle Interviewlänge unter VOR ORT 179a hinterlegt: https://cba.fro.at/547902

 

 

In meinem 178. VOR ORT Beitrag führe ich mit Leo Steinbichler, dem Initiator des Volksbegehrens „Umsetzung der Lebensmittelherkunftszeichnung“ ein Gespräch.

Leo Steinbichler ist auch Obmann des Vereines ECHT EHRLICH, der zur Information und Bewusstseinsbildung für österreichische, regionale und saisonale Qualitätslebensmittel beitragen will und in Regau ansässig ist.
Durch die Umsetzung der Lebensmittelherkunftszeichnung soll garantiert werden, dass Lebensmittel, welche als österreichische Lebensmittel deklariert sind, tatsächlich aus Österreich kommen.
Mit der Stärkung der Regionalität soll auch ein wesentlicher Beitrag zum Klima-, Umwelt-, und Gesundheitsschutz und zum Erhalt von regionalen Arbeitsplätzen erreicht sowie lange unnötige Transportstrecken vermieden werden.
Eine Verankerung der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung mit heimisch-regional erzeugten Lebensmittel in der Bundesverfassung gewährt die Verfügbarkeit und soll als Grundrecht abgesichert werden.

 

 

 

 

 

 

Im 177. VOR ORT Beitrag beschreibe ich das Buch „Die Freiheit einer Frau“ des französischen Autors Edouard Lois, der darin schonungslos und liebevoll von seiner Mutter erzählt.

Ich sehe meine heutige Radiosendung auch als Beitrag zum internationalen Frauentag, der am 8. März wieder begangen wird.

Édouard Louis wurde 1991 geboren. Sein autobiographischer Debütroman »Das Ende von Eddy«, in dem er von seiner Kindheit und Flucht aus prekärsten Verhältnissen in einem nordfranzösischen Dorf erzählt, sorgte 2015 für großes Aufsehen. Das Buch wurde zu einem internationalen Bestseller und machte Louis zum literarischen Shootingstar. Sein zweiter Roman »Im Herzen der Gewalt« erschien 2016 und wird verfilmt. Édouard Louis‘ Bücher erscheinen in 30 Ländern. Im Sommer 2018 war er Samuel Fischer-Gastprofessor an der Freie Universität Berlin, wo er den Begriff der »konfrontativen Literatur« prägte. Zur selben Zeit adaptierte Thomas Ostermeier den Roman »Im Herzen der Gewalt« für die Schaubühne Berlin. Édouard Louis lebt in Paris. „Die Freiheit einer Frau“ ist sein aktuelles Werk.

Was die Erzählungen von Édouard Louis‘ auszeichnet, ist die gnadenlose Beschreibung einer unschönen Realität. Er kommt aus einem Milieu, das von Gewalt und Hoffnungslosigkeit geprägt ist und eröffnet mit seinen Büchern einen Blick in diese Welt, vor der man lieber die Augen verschließen möchte. Ihm selbst ist nicht nur der soziale Aufstieg geglückt, er kann mit dem Abstand von Zeit und Raum auch das reflektieren, was er als Kind und Jugendlicher erlebt und gesehen hat und schreibt dies nieder. Auch wenn die schon bekannte endlose Spirale, die sich von Generation zu Generation wiederholt – geboren in Gewalt und Armut, den Ausweg nicht finden, den Weg der Eltern reproduzieren, selbst gewalttätig werden und mit prekären Jobs gerade so überleben – auch hier geschildert wird, erlaubt der Blick auf die Mutter doch auch einen Funken von Hoffnung.

Und Versöhnung, denn der Sohn ist älter und reifer, erkennt seine eigenen Fehler gegenüber der Mutter, seine Fehleinschätzungen, die blinden Flecken, die er in jungen Jahren nicht sehen oder richtig deuten konnte. Somit wird der Bericht auf eine Reflexion über das eigene Denken und das Eingeständnis von selbst ausgeübter Gewalt, die in seinem Fall eher psychologisch denn physisch war.

Das Buch ist eine Hommage an eine letztlich starke Frau, es ist keine schöne Lebensgeschichte, aber eine aus dem echten Leben, das nun einmal nicht immer rosarot ist.

„Die Freiheit einer Frau“ von Edouard Louis ist im S. Fischer Verlag erschienen und hat die ISBN Nr.978-3-10-000064-4.

PS. Aus unerfindlichen Gründen habe ich bei der Einleitung im Radiobeitrag den 09.03. als Datum des internationalen Frauentages genannt. Das ist natürlich nicht richtig – es ist immer der 8. März! Sorry!

Christian Aichmayr

 

 

In meinem 176. VOR ORT Beitrag spreche ich mit meinem Bruder Michael Aichmayr über sein eben erschienenes Buch „Am Tagliamento – Geographie eines Flusses – In Beispielen aus Literatur, Film und Ikonographie“. Der Fluss Tagliamento ist 170 Kilometer lang, entspringt am Mauriapass in der Provinz Belluno, durchfließt Karnien, nimmt die Fella aus dem Kanaltal auf, tritt bei Gemona del Friuli in die Norditalienische Tiefebene und mündet in der Umgebung von Bibione in die Adria. Er ist bis weit in die Ebene hinein – bis etwa Latisana – noch weitgehend unreguliert, die dynamischen Prozesse des Flusses laufen noch immer großräumig und ungestört ab und bestimmen die Topographie. Ausgedehnte Schotterflächen, bewachsene kleine Inseln und Auwälder bilden ein großes zusammenhängendes Ökosystem von etwa 150 km², welches einzigartig in Europa ist. Michaela Buch ist in seinem Verlag Aichmayr, ISBN: 978-3-901722-28-8 erschienen.

Vor Ort 175

Bei der Bürgermeisterstichwahl am 10. Oktober 2021 wurde Peter Helml von der SPÖ mit 64,03 % zum Bürgermeister der Gemeinde Ottnang gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Friedrich Neuhofer, ÖVP, kam auf 35,97 % –  am 26. September 2021 hatte Helml bei insgesamt 4 Kandidaten 34,95 % erreicht und Neuhofer 32,28 %. Offensichtlich wollten die Ottnanger sich auf einen neuen Bürgermeister einlassen. Grund genug für mich, Peter Helml zu einem Gespräch einzuladen, welches am Gemeindeamt stattgefunden hat. Er war der erste Bürgermeister, bei dem ich am Arbeitsplatz eine Zeichnung sowie ein Foto von Lemmy von Motörhead erblickt habe … die beiden Musiknummern, welche unser Gespräch auflockern, „Happy“ von den Rolling Stones wie „Who Want’s To Live Forever“ von Queen, hat er ausgesucht!

 

 

Vor Ort 174

„Alles Dunkel dieser Welt“ – Autobiographie von Mark Lanegan

Um den heurigen Jahreswechsel habe ich Mark Lanegans Autobiographie „Alles Dunkel dieser Welt“ gelesen. Er ist seit Jahrzehnten einer meiner musikalischen Favoriten, daher war mein Interesse groß, mehr über ihn zu erfahren. Im Rahmen dieser Sendung stelle ich auch diverse Musiknummern von ihm vor. Zeitlich decken sich diese zum Teil aber nicht unbedingt mit jener Zeit, die er in seinem Buch beschreibt. Es ist auch Musik aus späteren Jahren vertreten …

Ausgestattet mit einer unverwechselbaren Stimme und Charisma stieg Mark Lanegan Anfang der Neunzigerjahre mit der Band „The Screaming Trees“ zu einer der Topbands der Grunge-Ära auf. Um dann umso tiefer abzustürzen. Drogensucht, Obdachlosigkeit und Straßenkriminalität waren die Folge. Während vieler seiner Freunde wie Kurt Cobain das Jahrzehnt nicht überlebten, gelang Lanegan die Rückkehr auf die Bühne.

Ich selbst habe Mark Lanegan dreimal bei Live-Konzerten in Österreich erlebt …

 

Im 173. VOR ORT

Beitrag führt Christian Aichmayr mit Helmut Freudenthaler, dem Betriebsausschussvorsitzenden des Med Campus ein Gespräch über die massive und gravierende Überlastung des Gesundheits- und Pflegepersonals, die sich auf Grund der gegebenen Covid-Situation extrem verschärft hat. Am 23. November 2021 hat der Betriebsrat des Med Campus einen Offenen Brief an Landeshauptmann Stelzer sowie Gesundheitslandesrätin Haberlander unter der Überschrift „Notruf vom Med Campus des Universitätsklinikum – Es ist 5 nach 12″ formuliert, und darauf gedrängt, schon lange geforderte Entlastungsmaßnahmen nun tatsächlich umzusetzen. Bis zum Zeitpunkt unseres Interviews – und das fand beinahe 3 Wochen später statt, gab es von den beiden noch keine Reaktion auf diesen offenen Brief. Soviel zur aktuellen Gesprächs- bzw. Handlungsbereitschaft der zuständigen Landespolitik!

Pensionen – Im Gespräch mit Daniela Holzinger-Vogtenhuber – VOR ORT 171

In meinem 171. VOR ORT Beitrag tausche ich mich mit Daniela Holzinger-Vogtenhuber, der ehemaligen Nationalrätin der SPÖ und der Liste JETZT über zum Thema „Pensionen“ aus.

Daniela hat ihren Zugang zu diesem Thema als Frau. Betrachtet man die 2019 in Österreich neu zuerkannten Pensionen, dann waren die Alterspensionen der Frauen mit 1.226,– Euro Brutto im Mittel um 46,1% niedriger als jene der Männer mit 2.273,– Euro Brutto. Frauen verlieren durch Mutterschaft einen Großteil ihres Einkommens, während Vaterschaft auf Männer keinen solchen Einfluss hat. Innerhalb von 10 Jahren nach der Geburt des ersten Kindes, verlieren Frauen 51 Prozent des Einkommens, das sie vor der Schwangerschaft verdient haben. In Deutschland sind es sogar 61 Prozent.  Den höchsten Einkommensverlust nehmen Frauen im ersten Jahr nach der Geburt in Kauf. Kein Wunder, gehen doch die meisten Mütter in Karenz. 2017 haben im Dezember knapp 125.000 Frauen Kinderbetreuungsgeld bezogen. Bei den Männern waren es etwa 5.000 Das ist die eine Seite.

Mein Zugang zu diesem Thema habe ich als Mann. Hier erlebe ich, dass der aktuelle Pensionsberechnungsrahmen die Frauen wesentlich besser ist als jener der Männer – was der Allgemeinheit kaum bewusst ist. Bekannt ist bestenfalls der derzeit noch gegebene Unterschied des unterschiedlichen Regelpensionsantrittsalters mit 60 Jahren bei Frauen und mit 65 Jahren bei Männern und der hinzunehmende Abschlag von 5,1 % pro Jahr, wenn ein Mann, der mindestens 40 Beitragsjahre hat, mit 62 Jahren in die für ihn mögliche Korridorpension geht. Als ich diese Pensionsform fiktiv rechnerisch von Mann auf Frau bei meinem eigenen Berufsverlauf umgelegt habe, musste ich feststellen, dass meine eigene Pension als Frau um 22 % höher wäre. Das ist die zweite Seite.

Von den Nachteilen der Frauen wird viel gesprochen, über die Nachteile der Männer kaum bis gar nicht. Das ist die dritte Seite.

So aber nun unser Gespräch über dieses Thema – wobei wir letztlich zum gemeinsamen Schluss gekommen sind – Diskriminierungen jeglicher Art im Pensionssystem sind abzulehnen. Vielmehr sollte danach getrachtet werden ein faires, transparentes und stabiles Pensionssystem, in welchem Frauen und Männer nicht gegeneinander ausgespielt werden, für die Zukunft zu schaffen.

Christian Aichmayr

 

 

Inklusion – Im Gespräch mit Tom Zuljevic-Salamon – VOR ORT 170

Tom Zuljevic-Salamon kenne ich seit einigen Jahren. Als er zuletzt einmal bekannt gab, er wäre in Belarus im Auftrag der EU gewesen und hätte dort Vorträge zum Thema „Inklusion“ gehalten, war ich etwas verwundert und fragte bei ihm nach: Haben die die dort aktuell keine anderen wichtigeren Themen? Komme doch einfach mal vorbei, ich erzähle Dir dann etwas über meine Aktivitäten dort, meinte er. Ich komme zu Dir und nehme meine Aufnahmegerät mit, meinte ich – machen wir gleich einen Radiobeitrag darüber – und er war gleich damit einverstanden.

Einige Tage später saß ich bei ihm in seinem Linzer Büro und ich führte nachfolgendes Gespräch mit ihm, bei dem er generell über seine aktuellen Aktivitäten, aber eben auch über seine Eindrücke bei seinen 7 gehaltenen Vorträgen in Minsk zum Thema Inklusion erzählte. Was mich ein wenig erstaunte und er im Gespräch nach der Aufnahme noch erwähnte war, dass er meinte, Belarus sei z. B. im Vergleich zu Rumänien, das ja immerhin der EU angehört, entwicklungsmäßig und wirtschaftlich sicher um 10 Jahre vorne.

 

Die Jugend von Rutzenham – VOR ORT 168

Im 168. VOR ORT Beitrag spreche ich mit 6 Jugendlichen im Alter von 17 – 21 Jahren aus der kleinsten Gemeinde OÖ’s, meiner Heimatgemeinde Rutzenham. Ich frage bei ihnen nach, was in Rutzenham für sie gut läuft, was sie sich allenfalls im Hinblick auf eine Weiterentwicklung wünschen würden und was sie derzeit sonst noch so im Hinblick auf Zukunftsfragen beschäftigt.
Die Aufnahmen wurden einzeln mit ihnen in meinem Arbeitszimmer gemacht … und ich habe sie auch dazu eingeladen, ihre aktuelle musikalische Lieblingsnummer zu nennen, die ich dann nach dem Interview in die Sendung einbaue.
Bestätigt haben meine 6 Interviewpartner, dass sie sich in unserer Gemeinde recht wohl fühlen … aber zu viel vorgreifen mag ich jetzt nicht … jetzt sind die Jugendlichen am Wort …
Julian, 18 Jahre
Diana, 19 Jahre
Jakob, 17 Jahre
Vincent, 18 Jahre
Lisa, 17 Jahre
Fabian, 21 Jahre

 

Unabhängige Bürgerbewegung – UBB – Im Gespräch mit Wolfgang Stöger – VOR ORT 167

Im 167. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit Wolfgang STÖGER, der mit der Unabhängigen Bürgerbewegung – Kurzbezeichnung UBB, die bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag, dem 26.09. auf Listenplatz 9 in drei Wahlkreisen kandidiert.

 Die Unabhängige Bürgerbewegung hat sich aus den inzwischen aufgelösten Bürgerlisten Oberösterreich gebildet – versteht sich aber mehr als Bürgerbewegung als als übergeordnete landesweite Sammelliste von oberösterreichischen Bürgerlisten. Sehr verärgert ist die Unabhängige Bürgerbewegung nachdem ihnen im Wahlkreis 2, dass ist das Innviertel, 26 Unterstützungserklärungen von der Oberösterreichischen Wahlbehörde nicht anerkannt worden sind. Das Gemeindeamt St. Pantaleon hat auf diesen einen falschen Stichtag eingetragen. Diesbezüglich schwebt eine Wahlanfechtung im Raum.

 

Im Gespräch mit Christine Eisner, Bürgermeisterin von Ohlsdorf – VOR ORT 166

Im 166. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit Christine Eisner, der Bürgermeisterin der Gemeinde Ohlsdorf im Bezirk Gmunden. Ohlsdorf ist ja auch deshalb sehr bekannt, weil dort der Autor Thomas Bernhard mehr als 30 Jahre gelebt hat. Natürlich ging es im Gespräch auch um ihn, aber auch um ihre Rolle als Bürgermeisterin, Frauen in der Politik, die kommenden Wahlen, um Kultur und weitere Aspekte unseres Lebens.

 

 

 

VOR ORT 165

Bei der Gemeinderatswahl in Linz am 26. September 2021 tritt mit „Linz Plus“ eine Bürgerbewegung an, die sich nicht als Partei bezeichnet.

Ich habe die Aktivitäten dieser Gruppierung im Laufe der letzten Wochen beobachtet und mit dem Spitzenkandidaten Lorenz Potocnik ein Telefongespräch geführt …

 

“Bestes Oberöstereich” – eine Alternative bei der Landtagswahl? – VOR ORT 164

Die Landtags- und Gemeinderatswahlen, die am 26. September 2021 stattfinden, stehen zeitlich nun schon unmittelbar bevor. Kandidieren für den OÖ. Landtag will auch Bestes Oberösterreich. Mit dem Initiator dieser Gruppierung, David Packer, hat sich Christian Aichmayr zuletzt in Vöcklabruck während eines anziehenden Gewitters im Freien zusammengesetzt und ihm einige Fragen gestellt.

Für neue Gruppierungen ist die erste Hürde, um auf dem Stimmzettel stehen zu können, die Vorlage von 400 Unterstützungserklärungen – 80 in jedem der 5 Wahlkreise – die von im Wählerverzeichnis aufscheinenden Personen an ihrem Hauptwohnsitzgemeindeamt zu leisten sind.

Wer mehr über „Bestes Oberösterreich“ wissen möchte, kann sich auf der website kundig machen: https://www.bestesooe.at/

 

In seinem 163. VOR ORT-Beitrag führt Christian Aichmayr mit den ehemaligen Obleuten der Gruppe O2 Franz Prieler und Regina Lindt sowie dem jetzigen Obmann Szilard Zimanyi ein Gespräch über die 50 Jahre Kulturarbeit dieses Vereines. Seit dem Jahr 1971 belebt O2 die Kunst und Kulturszene in Lambach bzw. in ganz Oberösterreich. Seit Jahren bietet sie ihn ihren eigenen Veranstaltungsräumlichkeiten im Rossstall, in der Hafferstraße 1a in Lambach, hochkarätige Kulturveranstaltungen an. Das 50jährige Jubiläum ist für O2 auf alle Fälle ein Grund zum Feiern, wobei auch ein spezielles Programm dazu angeboten wird.

 Das Kulturprogramm zum Jubiläum sowie sämtliche sonstigen Veranstaltungen von O2 können jederzeit der Website https://www.gruppeo2.at/ entnommen werden.

 

Im 162. VOR-ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit der deutschen Regisseurin Martina Priessner, die beim  Filmfestival Crossing Europe – welches vom 01. Bis 06. Juni 2021 in Linz stattfand, ihren Film „Die Wächterin“ vorgestellt hat, ein Gespräch.

 In Martina Priessners Produktion „Die Wächterin“ ist ihre Protagonistin eine syrisch orthodoxe Nonne, die sich in einem verfallenen Dorf im Südosten der Türkei ihrer übernommenen Verantwortung stellt, eine verwaiste Kirche zu beschützen, die sonst dem Verfall preis gegeben würde. Sie trotzt diversen Anfeindungen der muslimisch geprägten Nachbarschaft und hat geschworen, sich nicht vertreiben zu lassen und die Stellung zu halten.

 

Im 161. VOR ORT Beitrag führe ich ein Telefongespräch mit der Ärztin Dr. Martina Wittels, die in Oberndorf bei Salzburg eine Praxis für Schmerztherapie und Psychosomatik betreibt. Dabei geht es primär um die Verschränkung und den Zusammenhang von Gesundheit und Arbeit.

Im Jänner 2018 bin ich durch einen Artikel von ihr, den die Tageszeitung „Die Presse“ veröffentlicht hat, auf sie aufmerksam geworden. Unter dem Titel „Ich träume davon“ hat sie darin vier Menschen beschrieben, die mit viel persönlichem Engagement und Einsatzwillen jahrzehntelang ihrer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sind. Mit dem Nachlassen deren Leistungsleistungsfähigkeit der in einfachen Berufen Tätigen, sind diese dann oftmals einem bürokratischen Ablauf ausgesetzt, der wenig wertschätzend mit ihnen umgeht.

Der  Wunsch von Frau Wittels wäre es, dass sich arbeitende Menschen wieder verstärkt ihres Wertes bewusst werden und nicht alles fraglos hinnehmen.

 

In seinem 160. VOR ORT- Beitrag spricht Christian Aichmayr mit dem belarussischen Dokumentarfilmer Aliaksei Paluyan, der seinen Film „Courage“ beim Filmfestival „Crossing Europe“, welches vom 01.-06.06.2021 in Linz vorgestellt hat. Der Film verfolgt die öffentlichen Proteste in Belarus im Spätsommer 2020 gegen die fingierte Wahl des Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko, bei denen der staatliche Sicherheitsapparat friedlichen Demonstranten mit Brutalität begegnet. Drei Theaterakteure des von der Regierung verfolgten „Freien Theaters Belarus“ verfolgt der Film in ihren Aktionen im Theater, in ihren privaten Wohnungen und während ihrer Teilnahme an den massiven Protesten auf der Straße, wo sie vom Recht ihrer freien Meinungsäußerung Gebrauch machen. Doch wie vielen anderen friedlich Demonstrierenden, schlägt ihnen dabei pure Gewalt entgegen. Die drei Theaterakteure Maryna, Pavel und Denis haben Belarus inzwischen – wie viele andere Menschen – aus Furcht vor Repressalien verlassen. Letzte Woche gab es mit dem Filmregisseur in Kiew ein Wiedersehen (siehe Foto).

 

Im 159. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit Mag. Christopher Böck, dem Geschäftsführer des OÖ. Landesjagdverbandes, zum Thema Jagd. Gleichfalls zu Wort kommt dabei die angehende Maturantin Sophie Gessl, Schülerin des Realgymnasiums der Benediktiner in Lambach, die dort gerade unter der Betreuung seines Bruders Michael im Realgymnasium der Benediktiner in Lambach eine vorwissenschaftliche Arbeit zum Jagd verfasst. Auch sie hat einige Fragen gestellt.

 

 

Im 156. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr ein Telefoninterview mit Max Lercher, Nationalrat und ehemaliger Bundesgeschäftsführer der SPÖ. Im Laufe der letzten Jahre hat er Max Lerchers politisches Agieren, seine Argumentation und seine Überlegungen dazu, immer mit Interesse verfolgt und ihn als einen spannenden Protagonisten in der Polit-Szene erlebt. Grund genug für ihn, bei Max Lercher nachzufragen, ob er Lust hat, mit ihm ein Gespräch zu führen.

 

 

Christian Aichmayr hat seinen 155. VOR ORT Beitrag zum Thema Fußball gestaltet. Eine Sportart, mit der meist sehr viel an Emotion verbunden ist. Sein Gesprächspartner ist Georg Klein oder besser Schurl Klein, der auf ein Leben zurückblicken kann, das vom Fußballsport geprägt war. Er war selbst Spieler in unterschiedlichen Funktionen, später dann Trainer und Funktionär. Speziell für den SC Schwanenstadt hat er die Geschichte dieses Vereines wesentlich mitgeprägt. Nachdem es Christian persönlich immer sehr schätzt, Menschen zu begegnen, die für eine Sache wirklich „brennen“, hat er sich mit ihm zusammengesetzt um ihn über sein Lebensthema zu befragen …

 

Der Mordfall Martina Posch – VOR ORT 153
In seinem 153.igsten VOR ORT Beitrag spricht Christian Aichmayr mit dem Publizisten und Autor Norbert Blaichinger aus Zell am Moos, der sich mit dem bis heute ungeklärten Mordfall der damals 17-jährigen Vöcklabruckerin Martina Posch vom 12. November 1986 unermüdlich auseinander setzt. Er hat sich mit ihm getroffen, um ihn über den aktuellen Stand seiner Recherchen zu befragen.

Sollten seitens der Hörerinnen und Hörer Hinweise zu diesem Fall gegeben sein, wird ersucht, sich per Mail mit Norbert Blaichinger in Verbindung zu setzen: Seine Mailadresse: blaichinger-consulting@gmx.at

 

Im 152. VOR ORT-Beitrag geht es um das Thema Schuhe … Oder ganz konkret um Frau Brigitte Pimminger, die mit ihrem Geschäftslokal und ihrem Angebot an Schuhen, Handtaschen und weiteren Accessoires in Schwanenstadt weit über die Stadtgrenzen hinaus seit Jahrzehnten bekannt ist. Ihr stilsicherer modischer Geschmack, der einen klaren Weg vorgibt und ohne Überzeichnungen auskommt, ist eine Klasse für sich – mit ihren Schuhen ist Frau oder auch Mann immer gut gekleidet – mehr noch … man wird damit auch entsprechend von seiner menschlichen Umgebung wahrgenommen.

 

 

Im 151. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Universitäts-Professor in Ruhe, Mag. DDr. Gottfried Tichy ein Telefongespräch über zum Thema „Plagiate bei Abschlussarbeiten“. Erwähnung finden im Gespräch auch die Möglichkeiten eines Titelerwerbs vom Kauf bis hin zur Urkundenfälschung. Gottfried Tichy war Vorstand des Institutes für Geologie und Paläontologie an der Universität Salzburg. Bekannt ist er auch seine Vorträge , wissenschaftlichen Publikationen und Fachbücher, seine Mozartforschung sowie Kinder- und Jugendbücher. Er ist auch Jurymitglied des internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerbes der Stadtgemeinde Schwanenstadt.

 

 

Im 148. VOR ORT Beitrag führe ich mit Karl Mayer aus Lenzing ein Gespräch über seine Leidenschaft, die Schwemmholzkunst. Karl habe ich im April 2019 bei der offiziellen Veröffentlichung des Heimatbuches Lenzing kennen gelernt – schon damals haben wir vereinbart, dass wir einen gemeinsamen Radiobeitrag machen … am 17. Dezember war es dann soweit . Von Karl Mayer und seiner Tochter Stefanie ist auch ein Kinderbuch mit dem Titel „Sag, wie bringt man das Eis zum Schmelzen“ mit Tiergeschichten über Freundschaft und weitere Abenteuer erschienen, welches mit Schwemmholzobjekten und Zeichnungen illustriert ist. Das Buch ist direkt bei ihm zu beziehen – das einfachste ist, sich telefonisch unter 0676/6102507 zu melden.

 

Musiker im Lockdown – Im Gespräch mit Bernhard Eder – VOR ORT 147

In meinem 147. VOR ORT Beitrag führe ich mit dem gebürtigen Geboltskirchner Bernhard Eder, einem österreichischen Songwriter und Musiker ein Telefongespräch über seine Situation – sowie generell die Situation von Künstlern – im Lockdown. Bernhard Eder schreibt und produziert seit 24 Jahren Musik und wird immer wieder auch von internationalen Musikzeitungen lobend und wertschätzend erwähnt. 2019 hat er seine siebte und bislang letzte CD „Reset“ herausgebracht, die von Kritikern hochgelobt wurde. So hieß es unter anderem: „Reset“ ist ein unglaublich intensives Werk, ein zur musikalischen Essenz verdichtetes Experiment. Eine Neuerfindung, die immer wieder die Wurzeln der musikalischen Sozialisation aufblitzen lässt. In seiner Konsequenz, die Gitarre nur extrem sparsam einzusetzen und vermehrt auf die Stimme und die Liebe zu elektronischen Sounds zu setzen, machen dieses siebente Album zu einem Werk, das die Zeit überdauern wird. Erwähnenswert sind bei Bernhard auch seine Musikvideos – allesamt auf You-Tube zu sehen – die immer sehr gekonnt in Szene gesetzt sind. Am 18. September 2020 habe ich ihn in Begleitung seiner 4-köpfigen Band im Kino Ebensee LIVE bei einem fulminanten Konzert – unter den damaligen Covid-19 Auflagen erlebt. Zuletzt ist seine Single „91“ erschienen, bei der neben ihm – auch Peter Piek – mit dem er immer wieder gerne zusammenarbeitet – stimmlich zu hören ist.

„Index“ ein Projekt von Friedmann – VOR ORT 146

„Ohne Kunst wird’s still“ ist ein Slogan, der aktuell in den sozialen Netzwerken auf Grund der gegebenen Covid-19 Situation Hochsaison hat. Und um dieser Stille bewusst entgegenzuwirken, führe ich mit Wolfgang Helmhart, einem Schwanenstädter und Wiener Autor von Literatur und schrägen Performances, ein Gespräch. Mit Wolfgang habe ich selbst Ende der 80iger / Anfang der 90iger Jahre im Rahmen des Theaters der Widerbelebung meist im Rahmen von Straßenperformances, die im gesamten Bereich des Bundeslandes Oberösterreich stattgefunden haben, zusammen gearbeitet. Aber heute geht es über das von ihm in wesentlichen Teilen gestalteten „Friedmann“-Projekt „Index“, welches sich auf den Prosatext von Oswald Wieners im Jahr 1969 erschienen Romans „Die Verbesserung von Mitteleuropa“ bezieht, und dabei eine CD mit gleichem Titel eben produziert wurde und erschienen ist. Auszüge aus der CD sowie weiteren musikalischen Produktionen von „Friedmann“ werden in diesem Beitrag dabei vorgestellt. Über die bisherigen Friedmann-Werke kann man sich unter https://friedmann.bandcamp.com/ einen Überblick verschaffen.

 

Schwanenstadt – 25 Jahre Bürgermeister Konsulent Karl Staudinger – VOR ORT 141

Im 141. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit dem Schwanenstädter Bürgermeister Konsulent Karl Staudinger, der diese Funktion nun seit 25 Jahren inne hat. In diesen 25 Jahren hat sich nicht nur in der Welt, sondern auch in Schwanenstadt viel verändert und weiter entwickelt. Wie Bgm. Staudinger diese Zeitspanne erlebt hat, erzählt er im Rahmen des Interviews.

 

 

 

Aus der Krise in die Chance – Digitaler Tummelplatz – VOR ORT 139

In seinem 139. VOR ORT Beitrag spricht Christian Aichmayr mit  Thomas Thöni, einem der beiden Geschäftsführer von „Mediahouse 24“, welches seinen Sitz in Schwanenstadt hat – kurz erwähnt, der zweite Geschäftsführer ist neben ihm Bernd Rosendahl – und mit Mag. Wolfgang Grabs Schrempf, der als Geschäftsführer von „b 83“  aus Bad Goisern für das Strategische Online Marketing der Plattform „Das Salzkammergut.at“ zuständig ist. Beide haben konkrete Angebote, Überlegungen und Strategien, wie sie Unternehmen und Vereine aus der Region Salzkammergut unter dem Motto „Aus der Krise in die Chance – Digitaler Tummelplatz“ mit der Präsenz von „Mediahouse 24“ und „Das Salzkammergut.at“ hilfreich unterstützen können, um ihren Bekanntheitsgrad einerseits in der Region selbst zu vertiefen und andererseits auch auf einer überregionalen Ebene ins Bewusstsein zu rücken. Die beiden haben dabei speziell die Situation nach dem Lockdown auf Grund der Covid 19 Krise konkret analysiert – und sie haben auch  Kulturhauptstadtregion Bad-Ischl – Salzkammergut 2024 im Blick.

Das Gespräch wurde auch im Videoformat aufgezeichnet.

Am Foto: Mag. Wolfgang Grabs-Schrempf, Bernd Rosendahl, Thomas Thöni, Christian Aichmayr

 

Im Gespräch mit dem Verein WI(e)SO – VOR ORT 135 

Im 135. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Rudi Reisenberger und Lois Imlinger, dem Obmann und Kassier des Kulturvereines WI(e)SO (steht für  „Wirtschaft und Soziales“), der in Oberndorf bei Schwanenstadt angesiedelt ist. In diesem Gespräch geht es um die Aktivitäten dieses Vereines, der seit 2009 besteht und mit hochkarätigen Veranstaltungen mit gesellschaftspolitischem Hintergrund sich einen Namen in der Region Schwanenstadt gemacht hat.

Christian Aichmayr ist selbst im Jahr 2016 als Schriftführer zu WI(e)SO gestoßen und hat dabei auch diverse Radiobeiträge mit Referenten von WI(e)SO-Veranstaltungen gestalten können:

Mit dem Unternehmer Heini Staudinger, dem ex ÖVP Chef und ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, dem Journalisten und Buchautor Paul Lendavi, dem Wirtschaftsökonomen Stephan Schulmeister, dem internationalen Outdoor Aktivisten Robert Riesinger, der Nah-Ost Expertin und späteren ex-Außenministerin Karin Kneissl, der Koordinatorin für Gemeindefusionen in OÖ. Gerlinde Stöbich oder auch dem Direktor des OÖ. Landesrechnungshofes Friedrich Pammer – um einige zu nennen.

Der Verein WI(e)SO ist auch Mitglied der KUPF (Kulturplattform) in Oberösterreich.

Das gemeinsame Gespräch fand im Büro von Bernd Rosendahl von Schwanenstadt-News statt.

Fremdmaterial in Verein WI(e)SO

Kingdom Of Rain by Mark Lanegan ©
Floor Of The Ocean by Mark Lanegan ©
Ugly Sunday by Mark Lanegan ©
Skeleton Key by Mark Lanegan ©
Ode To Sad Disco by Mark Lanegan ©

 

Im Gespräch mit dem Schriftsteller Lukas Hochholzer – VOR ORT 134
In VOR ORT 134 führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit Lukas Hochholzer aus Stadl-Paura, derzeit Maturant am Realgymnasium der Benediktiner Lambach, der sich schon mit vier Kriminalromanen einen Namen gemacht hat.

 

 

 

Arbeitslosengeldbezug in Österreich – VOR ORT 133 

Ein Beitrag von Christian Aichmayr:

Aktuell liegt die Forderung der SPÖ, der Gewerkschaft wie auch der Arbeiterkammer am Tisch, das Arbeitslosengeld in Österreich zu erhöhen – um damit gerade auch im Hinblick auf die Covid-19 Krise die arbeitslos gewordenen Menschen stärker zu unterstützen. Im Nationalrat gab es diesbezüglich schon einen Antrag der SPÖ, der auch von der FPÖ unterstützt wurde – aber keine Mehrheit fand.

Was mir beim Arbeitslosengeld schon immer aufgefallen ist, ist der Umstand, dass gemeinhin immer davon gesprochen wird, dass die Bezugshöhe 55 % des letzten Nettobezuges beträgt. Das ist überall zu lesen und auch zu hören! Das stimmt so aber nicht – die sogenannte Nettoersatzrate ist im Regelfall allemal weniger! Denn: Das Arbeitsmarktservice greift z. B. im Mai 2020 auf den Verdienst des Jahres 2018 zurück, keineswegs auf den aktuellen Letztbeszug des Jahres 2020. Und wenn seit 2018 in der Zwischenzeit zwei Gehaltsvalorisierungen mit Jahresbeginn 2019 und Jahresbeginn 2020 sowie möglicherweise noch eine Vorrückung im Gehaltsschema stattgefunden hat, liegt ist die Differenz des aktuellen Gehaltes mit jenem vor zwei Jahren schon durchaus spürbar. So habe ich z. B. folgende Berechnung angestellt: Ausgehend von einem Bruttogehalt von € 2.500,– im Jahr 2018, ergibt sich beim Arbeitslosengeldrechner des Bundesrechnungszentrums ein Tagsatz von € 52,74. Dieser Tagsatz würde aber – wenn ich nun wie vorhin beschrieben 2 jährliche Valorisierungen von je 3 % sowie eine Gehaltsvorrückung von Brutto € 40,– ansetze, aktuell bei € 56,82 liegen. Somit bekommt eine arbeitslose Person in diesem Fall keineswegs die 55 % des Letztgehaltes sondern lediglich 51 %! Nur bei eher ganz niedrigen Arbeitslosenbezügen wo Ergänzungszuschläge zum Tragen kommen, können de 55 % stimmen – möglicherweise könnten es in Einzelfällen sogar mehr als die 55 % sein. Für die große Masse der Arbeitslosen stimmen die 55 % so nicht.

Aber auch eine andere Berechnungsform des Arbeitslosengeldes zielen darauf ab – den Bezug zu senken. Das Hinzurechnen der Sonderzahlungen schafft eine eigene Bemessungsgrundlage, die mit jener der Höchstbemessungsgrundlage in der Gehaltsverrechnung nicht konform geht. Und als höchste Bemessungsgrundlage des Jahres 2018 beim Arbeitslosengeld wird sonderbarerweise die normale Höchstbemessungsgrundlage ohne Sonderzahlungen (also Urlaubs- und Weihnachtsgeld) aus dem Gehaltsverrechnungsjahr 2017 herangezogen. Auch das schafft natürlich entsprechende Einspareffekte.

Und – wer über € 4.200,– brutto verdient hat, kommt durch die niedrigere Bemessungsgrundlage – in die beim AMS die Sonderzahlungen auch schon hineningerechnet worden sind, ohnehin wohl auf weniger als die bereits weiter oben berechneten 51 %. Es hört sich also alles wesentlich besser an, als es tatsächlich ist.

Generell liegt die Höhe des Arbeitslosengeldes in Österreich im europäischen Vergleich weiter hinter Belgien mit 90 %, Luxemburg mit 84 % oder Lettland mit 80 %. Ob diese Staaten mit diesen Prozentzahlen aber auch Angaben machen, die der Realität nicht standhalten, entzieht sich meiner Kenntnis.

Den AMS-MitarbeiterInnen und Mitarbeitern, die gerade jetzt in der Covid-19 Krise extrem ausgelastet sind, ist diesbezüglich natürlich kein Vorwurf zu machen – der Berechnungsrahmen für das Arbeitslosengeld fällt ja nicht in ihre Kompetenz. Sie machen aktuell tolle Arbeit! Ihnen gilt meine besondere Wertschätzung!

Mit Frau Magistra Iris Woltran von der Arbeiterkammer Oberösterreich, die in Sachen Arbeitslosengeldbezug eine ausgewiesene Expertin ist, habe ich zu diesem Thema ein Telefoninterview geführt.

Fremdmaterial in Arbeitslosengeld

The Border by Nicolas Godin ©
The Foundation by Nicolas Godin ©
We Forgot Love by Nicolas Godin ©

 

Im Gespräch mit Maria Mariano aus Venedig – VOR ORT 132 

 Im 132. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Maria Mariano aus Venedig ein Telefoninterview, in dem sie über ihre aktuelle Lebenssituation wie auch jene in Venedig in Covid-19-Zeiten erzählt.

Maria Mariano hat er im Rahmen des jährlich stattfindenden internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerbes in Schwanenstadt kennengelernt, wo sie 2018 und 2019 mit ihren eingereichten Büchern „Il collezionista di nuvole – Der Wolkensammler“ sowie „La bottega del tempo – Der Laden in dem die Zeit angeboten wird“ 2018 den Hauptpreis sowie 2019 den 1. Preis gewonnen hat.

Als Autorin, Illustratorin und promovierte Designerin hat sich ihre Lebenssituation in den letzten Wochen schlagartig verändert – sie musste ihr Atelier schließen und kann ihr Geschäftslokal derzeit nicht aufsperren.

Wie bei so vielen anderen Menschen weltweit, bedrückt sie dabei die Ungewissheit der Zukunft enorm … trotzdem gibt es bei ihr schon neue Überlegungen und Pläne.

In Venedig waren und sind die Ausgangsbeschränkungen rigoroser als in Österreich: Bis Ostermontag durfte man sich ohne triftigen Grund nur im Umkreis von 200 Metern der Wohnung bewegen. Mehr Bewegungsfreiheit gab es nur zum Einkaufen, für den Arztbesuch oder wenn man noch einer Arbeit nachgehen konnte. Das wurde jetzt etwas gelockert … man darf sich nun auf den einzelnen venezianischen Inseln bewegen. Neben dem Markt und den Lebensmittelläden sind nun auch schon beschränkt Buchhandlungen oder Geschäfte mit Kinderkleidung wie auch Baumärkte geöffnet. Masken und Plastikhandschuhe sind dabei zum eigenen Schutz zu tragen … diese auch bei allfälligen Beförderungen im öffentlichen Verkehr. Die derzeitigen Bestimmungen gelten nun vorerst bis zum 3. Mai 2020.

Er hat ihr seine Fragen auf deutsch gestellt, ihre Antworten sind auf italienisch zu hören. Die schriftliche Übersetzung ihrer Antworten hat sein Bruder Dr. Michael Aichmayr übernommen – diese wurden dann von seinem Sohn Vincent eingesprochen.

Die Adresse der website, in der sie ihr Schaffen umfangreich darstellt lautet: https://mariamariano.wordpress.com/

Fremdmaterial in Im Gespräch mit Maria Mariano
Let It All Go by Rhodes & Birdy ©
Hold On by Lola Marsh ©

 

MIVA Austria – Im Gespräch mit Mag. Christine Parzer – VOR ORT 126

Christian Aichmayr hat sich mit der Geschäftsführerin der MIVA Austria, Mag. Christine Parzer getroffen und sie zu den Aufgaben und Aktivitäten der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft, die örtlich in Stadl Paura angesiedelt ist und bereits im Herbst 1949 gegründet wurde, befragt.

Die internationale MIVA-Familie umfasst laut web-site 13 nationale Organisationen und sie ist in über 60 Ländern tätig, können da noch weitere dazu stoßen bzw. sind auch schon welche weggefallen?

Die MIVA ist ein gemeinnütziges Unternehmen und ist im Bereich internationaler unterstützender Aktivitäten mit dem Schwerpunkt von technischer Unterstützung und Mobilität in der Mission tätig.

Für die MIVA sind finanzielle Zuwendungen zur Finanzierung ihrer Projekte notwendig und unablässig. Dazu ist ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000. Website: office@miva.at

 

Generation 50 Plus und der Arbeitsmarkt – Oft ein schwieriges Thema – VOR ORT 125

 

Christian Aichmayr spricht in seinem 125. VOR ORT-Beitrag mit Mag. Rudi Moser von der Arbeiterkammer Oberösterreich über die Generation 50 Plus und den Arbeitsmarkt. Vor dem Interview hat er sich mit einer von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2005 auseinandergesetzt, die sich mit dem Thema „50 Plus – Ältere MitarbeiterInnen – ein neues betriebliches Erfolgspotential – Erfahrungen und Perspektiven“ befasst hat. In den seit damals fast 15 vergangenen Jahren hat sich arbeitsmarkt- sowie gesellschaftspolitisch seiner Wahrnehmung nach, leider nicht allzu viel verändert, was auch die aktuellen Arbeitslosenzahlen belegen.

Fremdmaterial in Generation 50 Plus – Studie AK Oberösterreich
Turn On by Bernhard Eder (cc by 4.0 )
Unexpected by Bernhard Eder (cc by 4.0 )

 

„Kaum zu glauben – brennende Fragen zu österreichischen Kriminalfällen“ – VOR ORT 124  

Christian Aichmayr hat den aus Zell am Moos stammenden Publzisten Norbert Blaichinger – mit dem er ja schon einige VOR ORT Beiträge gestaltet hat – über sein neuestes Buch „Kaum zu glauben“ befragt. In diesem Buch geht es um brennende Fragen zu österreichischen Kriminalfällen, einer Thematik, mit der sich Norbert Blaichinger auch in der Vergangenheit immer wieder beschäftigt hat.

 

 

Im Gespräch mit Professor Paul Lendvai – VOR ORT 122

Der renomierte Journalist und Kommentator Professor Paul Lendvai, war am Montag, den 04. November 2019 um 19.00 im Veranstaltungszentrum Oberndorf bei Schwanenstadt auf Einladung des Vereines WIESO (= Wirtschaft und Soziales), in dem ich auch Vorstandsmitglied bin, zu Gast und hat dabei auch sein aktuelles, 18. Buch, „Die verspielte Welt“ vorgestellt.

Vor der öffentlichen Veranstaltung hat er sich Zeit genommen, sich mit mir zusammen zu setzen um auf Fragen meinerseits zu seinem Buch bzw. auch zu seiner Einschätzung diverser politischer Gegebenheiten einzugehen.

Das 18. und aktuelle Buch von Paul Lendvai „Die verspielte Welt“ – Untertitel „Begegnungen und Erinnerungen“ ist heuer im ECOwin-Verlag erschienen und im guten Buchhandel erhältlich.

Die Musiktitel, die im Beitrag zu hören waren, stammen von Lana del Reys aktuellem Album Norman Fucking Rockwell …

Fremdmaterial in Interview Paul Lendvai

How To Disappear by Lana Del Rey ©
Doin\’ Time by Lana Del Rey ©
Hope Is A Dangerous Thing … by Lana Del Rey ©
Mariners Apartment Complex by Lana Del Rey ©
Love Song by Lana Del Rey ©

 

Am Freitag, den 20. September 2019 hat Christian Aichmayr mit Michael Lindenbauer aus Ebensee von JETZT ein Gespräch geführt, um ihm einige Fragen zur Kandidatur der Liste JETZT zur Nationalratswahl am 29. September 2019 zu stellen.

Michael Lindenbauer selbst kandidiert auf Platz 24 des Bundeswahlvorschlages und auf Platz 3 des Landeswahlkreises in Oberösterreich und auf Platz 1 des Regionalwahlkreises Traunviertel für JETZT.

 

 

Internationaler Kinder- und Jugendbuchwettbewerb der Stadtgemeinde Schwanenstadt – VOR ORT 117

In Vor Ort 117 spricht Christian Aichmayr mit seinem Bruder, Prof. Mag. Dr. Michael Aichmayr, dem langjährigen Leiter und Organisator des seit 17 Jahren in Schwanenstadt stattfindenden Internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerbes „Auf Schmetterlings- und Schwanenflügeln“, sowie mit den heurigen Gewinnerinnen, Maria Tropper und Helena Trauner, die mit ihrem Buch „Das Rätsel der Lichtung“ die internationale Jury überzeugen konnten.

Die Prämierung sämtlicher ausgewählter Preisträger findet am Samstag, den 21. September 2019 um 15.00 Uhr im Süßmayr-Saal der Landesmusikschule in Schwanenstadt statt.

 

Im 116. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Dr. Martin Gollner, dem Obmann der OÖ. Bürgerlisten ein Gespräch.

Aktuell sind in Oberösterreich 63 Bürgerlisten in diversen oberösterreichischen Gemeinden vertreten. In die Gemeindepolitik bringen sich somit nicht nur etablierte Parteien ein, sondern auch immer wieder engagierte BürgerInnen und Bürger, die mit der Gründung einer Bürgerliste mit ihren eigenen Ideen, Zugängen und Überlegungen in der Gestaltung und Entwicklung ihrer Gemeinde mitwirken wollen.

Bislang waren diese Bürgerlisten meist stark auf sich alleine gestellt – nunmehr gibt es eine Etablierung in Form eines bundeslandweiten Zusammenschlusses – bislang haben sich dazu 22 OÖ. Bürgerlisten zusammengetan und auch bereits eine Vorstandswahl abgehalten.

Im Gespräch ging es vor allem um das bisherige Geschehen und die weiteren Ziele der landesweiten Vernetzung der OÖ. Bürgerlisten …

Die drei Musiktitel die im Rahmen des Beitrages zu hören sind, sind wahrscheinlich dem Großteil der Hörerinnen und Hörer bekannt, sie stammen von der legendären Liverpooler Formation “The Beatles” die von 1960 – 1970 gemeinsam aktiv waren.

 

Boys Day 2019 – Berufsmöglichkeiten für junge Männer in frauendominierten Berufen – VOR ORT 114   

 Am 14.11.2019 findet österreichweit zum 12.ten Mal der Aktionstag für junge Männer, der „Boys‘ Day“ statt. Ziel des Sozialministeriums ist es dabei, jungen Männern ab dem 12. Lebensjahr Berufe vorzustellen, die sehr stark weiblich dominiert sind. Das sind z. B. Sozial-, Erziehungs-, Gesundheits- oder Pflegeberufe. Dabei soll auch das gängige Männerbild hinterfragt und bewusst erweitert werden. In Oberösterreich haben in diesem Jahr wieder zahlreiche Einrichtungen ihre Türen geöffnet, um Burschen ihr Berufsfeld und ihren Tätigkeitsbereich vorzustellen. Junge Burschen sollen dabei durch Gespräche mit Männern und Frauen aus Sozialberufen für „männeruntypische“ Berufe interessiert und begeistert werden.

In Oberösterreich koordiniert DSA Judy Salamon diesen Aktionstag. Ich habe habe mit ihr und ihrer Mitarbeiterin Stefanie Schmalzer sowie Mag. Christian Peinbauer, dem Direktor der Krankenpflegeschulen in Freistadt, Rohrbach und Schärding ein Interview geführt.

Interessierte junge Männer wie auch interessierte Einrichtungen, Organisationen und Institutionen können sich hier kundig machen:

DSA Judy Salamon, Projektleiterin, 4020 Linz, Wiener Straße 221-223, Tel. 0664 60177 3791, mail: judy.salamon@itworks.co.at

 

In meinem 113. VOR ORT-Beitrag spreche ich mit dem Publizisten und Autor Norbert Blaichinger über sein aktuelles Buch „Über Sterben und Tod“.

Mit diesem Buch möchte er das Tabu des Schweigens der Gesellschaft zu diesen Themen aufbrechen. Es kommen Experten wie Mediziner und Hospiz-Betreuer zu Wort, er führt darin auch Interviews mit katholischen und evangelischen Theologen. Weitere Themen sind Todesnähe-Erfahrungen, Sterbehilfe und Suizid.

Sein Resumee: Sterben und Tod gehören zum Menschen wie Geburt und Leben! Es ist ein Thema, das uns alle – den einen früher, den anderen später – betrifft!

„Über Sterben und Tod“ von Norbert Blaichinger ist in der Edition Irrsee erschienen und im guten Buchhandel erhältlich.  Die ISBN Nummer ist 978-3-903154-67-4.

Die beiden Musiktitel die im Rahmen des Beitrages zu hören waren, stammen von der australischen Formation Dead Can Dance.

Fremdmaterial in Sterben und Tod – Blaichinger
Sea Borne by Dead Can Dance ©
The Innovacation by Dead Can Dance ©

 

Im 110. VOR ORT Beitrag, hat Christian Aichmayr die Gelegenheit wahrgenommen, mit dem Wirtschaftforscher und Universitätsdozenten Dr. Stephan Schulmeister, der von 1972 bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut tätig war, ein Gespräch zu führen.

Getroffen haben sie sich bei einem Vortrag von ihm am 23.04.2019 im Veranstaltungszentrum Oberndorf bei Schwanenstadt, den er im Rahmen einer Veranstaltung des Vereines WI(e)SO (= Wirtschaft und Soziales) zum Thema „Wie wird es weitergehen in Europa und Österreich?“ gehalten hat. Dabei führte er aus, was nach seinen Überlegungen zu tun wäre, damit eine Kursänderung stattfinden kann, um die gegenwärtige Krise nicht noch weiter zu verschärfen.

Schulmeister übt in seinen zahlreichen Publikationen unter anderem eine dezidierte Kritik am Neoliberalismus – den er als „Marktreligiosität“ bezeichnet – und fordert Alternativvorschläge wie einen gesamteuropäischen New Deal. Von ihm gibt es zahlreiche Publikationen, für sein aktuell letztes Buch „Der Weg zur Prosperität“ , welches 2018 erschienen ist, hat er den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch – Sonderpreis Arbeitswelten – erhalten.

Der gesamte Vortrag wurde mit seiner Erlaubnis auch mitgeschnitten, zu finden ist dieser unter VOR ORT 110a: https://cba.fro.at/404733

 

Bernhard EDER – Ein Musikerportrait – Mai 2019 –  VOR ORT 111
Im 111. VOR ORT Beitrag führe ich mit dem österreichischen Songwriter und Musiker Bernhard Eder ein Gespräch über seine musikalische Entwicklung und eben auch darüber, wie man als Künstler in Zeiten von Streaming-Diensten und Downloads „überleben“ kann.
Bernhard Eder ist einer jener österreichischen Musiker, die mich von ihrem künstlerischen Output her, wirklich interessieren und den ich schon die letzten Jahre auf meinem Radar hatte.
Entdeckt habe ich ihn erst relativ spät, nämlich erst mit seiner 2015er CD „Nonsleeper“, bei der ich für mich einige wirklich angenehme mir ins Ohr gehenden Nummern ausgemacht habe. Und dann habe ich halt so weiteres Material von ihm gehört und ihn am 04.12.2015 im Kino Ebensee im Vorprogramm von Scott Matthew erlebt.
Etwas später haben wir uns dann auf Facebook befreundet und auf diesem Weg habe ich  auch immer  mitbekommen, was denn bei ihm gerade läuft – und zuletzt habe ich einfach bei ihm nachgefragt, ob er Lust hat, mit mir ein Interview für meine Sendung VOR ORT zu machen.

Und so kam es, dass ich ihn am Karsamstag bei seinem Osteraufenthalt bei seiner Mutter und bei seiner Schwester in seine Heimatort Geboltskirchen besucht habe und ihm einige Fragen stellen konnte … just zu einem Zeitpunkt, als gerade seine neueste CD „Reset“ veröffentlicht wurde.
In der aktuellen 2019er-Mai-Ausgabe des Rolling Stone schreibt der Musikjournalist Max Gösche über „Reset“: Wunderbare elektronische Oden des österreichischen Songwriters: Bernhard Eder vereint zwei scheinbar unvereinbare Merkmale: Konsistenz und Abwechslungsreichtum. Auf „Reset“ verabschiedet er sich noch mehr von den Folk Preziosen seiner ersten Alben und entwirft elektronisch atmosphärische Stücke … Eders somnambule Popkunst erinnert an Low, John Southworth und die späten Kautrock getriebenen Tindersticks. Es ist eine Musik, die das Transzendentale ohne große avantgardistische Kraftanstrengungen findet.

Fremdmaterial in Bernhard Eder.VORORT.111
Aliens Pixelated (Radio Edit) by Bernhard Eder ©
Unexpected by Bernhard Eder ©
Turn On by Berhard Eder ©
Bird Away by Bernhard Eder ©
Hell by Bernhard Eder ©

Im Gespräch mit Thomas Erlach, Spitzenkandidat Gewerkschaftlicher Linksblock, AK Wahl 2019 – VOR ORT 107   

Im 107. VOR-ORT Beitrag hat Christian Aichmayr mit Thomas Erlach, der als  Spitzenkandidat für den Gewerkschaftlichen Llinksblock für die Wahl der Arbeiterkammer-Vollversammlung in Oberöstereich kandidiert, ein Gepräch geführt. Die AK-Wahl findet vom 19. März 2019 bis 01. April 2019 statt.

Der Gewerkschaftliche Linksblock ist seit der letzten Wahl im Jahr 2014 wieder in der 110-köpfigen AK-Vollversammlung mit einem Mandat vertreten, welches aktuell durch Thomas Erlach persönlich besetzt ist.

Wie im Beitrag an den Hintergrundgeräuschen zu hören ist, wurde das Gespräch in einem Café geführt.

Fremdmaterial in Thomas Erlach

Waiting by Les Thugs ©
Bring It Down by Redskins ©
Strike by Les Thugs ©

 

In Erinnerung an Martin Habacher – „Mabacher Ungebrochen“ – VOR ORT 104   

Christian Aichmayr widmet seinen 104. VOR ORT Beitrag, Martin Habacher, Socia Media-Berater, Blogger und You-Tuber, der sich als ganz entschieden für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt hat – und der im Alter von nur 41 Jahren am 20. Jänner 2019 gestorben ist.

Der  Film „Mabacher Ungebrochen“, der ein Portrait von Martin zeigt, läuft eben in den österreichischen Kinos an. Erstmals wurde er bereits am 26.04.2017 im Rahmen des 14. Crossing Europe Filmfestivals in Linz  vorgeführt. Christian Aichmayr hat damals mit Martin sowie dem Regisseur Stefan Wolner und dem Filmmusikkomponisten Victor Gangl ein 13- minütiges Interview für Radio FRO geführt, welches im Rahmen des Beitrages nun nochmals vorgestellt wird.

Sondervorstellungen „Mabacher Ungebrochen“ in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Wolner:

  • 02. WIEN / Filmcasino (Premiere)
  • 02. LINZ / Moviemento
  • 02. INNSBRUCK / Leokino
  • 02. GRAZ / Rechbauerkino
  • 02. ST. PÖLTEN / Cinema Paradiso
  • 02. WIEN / Schikaneder
  • 03. KREMS / Kino im Kesselhaus
  • 03 – 23.03. DORNBIRN / im Rahmen des Human Vision Film Festivals

Weitere Termine auf: www.mabacherfilm.at

Fremdmaterial in Martin Habacher
Transit Of Venus by Louis Tillett ©
Prayer Before Dawn by Louis Tillett ©
Don’t Go Gentle Into That Good Night by Louis Tillett ©

 

Im Gespräch mit dem Welser Stadtschreiber Stefan Kutzenberger – VOR ORT 103
Der 1971 in Linz geborene und in Wien lebende Literaturwissenschaftler und Autor Stefan Kutzenberger ist seit 01. Dezember 2018 für den Zeitraum von drei Monaten Stadtschreiber der Stadt Wels. Im  Februar unterbricht er diese Tätigkeit und begibt sich nach Indonesien, um dann im März sein drittes Monat in Wels zu absolvieren. Im Jahr 2018 lieferte er seinen Roman-Erstling „Friedinger“ ab, der im renommierten Deuticke-Verlag erschienen ist.

Christian Aichmayr hat ihn zu einem Gespräch eingeladen und dabei einen offenen, denkenden und auch humorvollen Menschen kennengelernt, zu dem sich rasch ein Zugang eröffnet.

 

Christian Aichmayr hat mit Mag. Stefan Hindinger, der im Herbst 2018 nach 15jähriger Tätigkeit als Stadtrat der Grünen in Vöcklabruck seine Funktion an Sonja Pickard-Kröpfel übergeben hat, ein Gespräch geführt. In diesem schildert er rückblickend seine Erfahrungen und Erkenntnisse die er im Rahmen seiner politischen Arbeit in dieser Funktion gemacht hat. Das politische Parkett hat Stefan Hindinger noch nicht verlassen – Im Vöcklabrucker Gemeinderat ist er weiterhin vertreten. Generell sind die Vöcklabrucker Grünen aber bemüht, für die nächste Gemeinderatswahl im Jahr 2021 ein neues Team aufzustellen.

Das Unabhängige Landesfreiwilligenzentrum OÖ. (in der Kurzform ULF genannt) feiert dieser Tage gerade sein 10jähriges Bestehen.

Wenn es um freiwilliges Engagement in Oberösterreich geht, ist das ULF die Plattform und die Drehscheibe für jegliche Informationen in diesem Bereich. Als Ziel wird u. a. formuliert, Menschen aller Altersgruppen zu motivieren, freiwillig tätig zu sein. Der Zugang zum ULF steht daher auch allen interessierten Menschen offen.

Das ULF ist eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie des Sozialressorts des Landes Oberösterreich und arbeitet eng mit gemeinnützigen Organisationen und Vereinen zusammen.

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag der Freiwilligen! Rund 3,5 Millionen Menschen oder 46% der über 15-Jährigen in Österreich sind Tag für Tag freiwillig und unentgeltlich aktiv. Sie unterstützen gemeinnützige Organisationen ehrenamtlich, engagieren sich in Vereinen oder helfen in der Nachbarschaft. Die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Flüchtlingshilfe, Kinderhilfe oder Altenbetreuung wäre ohne sie nicht denkbar.

Christian Aichmayr hat sich mit der Leiterin des ULF, Frau Mag. Sonnleitner zu einem Gespräch getroffen, in der sie neben der 10jährigen Entwicklungsgeschichte des Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrums auch die vielseitigen Aufgaben, Tätigkeiten und Herausforderungen im Rahmen ihres Arbeitsalltages vorgestellt hat.

Die im Beitrag zu hörenden Musiknummern stammten von der norwegischen Formation „Band Of Gold“.

 

In der 99. Ausgabe von VOR ORT führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit dem Psychotherapeuten Mag. Karl Scheuringer aus Rutzenham über diverse Themen im und zum Bereich der heutigen Psychotherapie.

So beträgt der maximale finanzielle Zuschuss seitens der OÖ. Gebietskrankenkasse für eine Psychotherapieeinheit bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten aktuell € 28,–. Zu wenig – meint Karl Scheuringer – denn wenn finanziell schlecht gestellte Menschen in eine psychische Krisensituation geraten, ist eine Psychotherapie für sie kaum leistbar …

Die drei Titel, die im Rahmen des Beitrages zu hören waren, stammen vom britischen Musiker Kevin Coyne, der im Jahr 2004 im 61. Lebensjahr verstorben ist und der vor seiner Musikerkarriere Krankenpfleger in einer psychiatrischen Klinik in London war.

Fremdmaterial in Karl Scheuringer
Don’t Blame Mandy by Kevin Coyne ©
The World Is Full Of Fools by Kevin Coyne ©
Eastborne Ladies (Live) by Kevin Coyne ©

 

Das Arbeitslosengeld NEU wird nach derzeitigem Stand der Dinge im Jahr 2019 von der Bundesregierung eingeführt werden.

Geplant ist bei der Neuerung die degressive Gestaltung der Leistungshöhe des Arbeitslosengeldes mit klarem zeitlichen Verlauf und der Integration der Notstandshilfe – damit wird die Notstandshilfe, die derzeit etwa 160.000 Menschen in Österreich beziehen (davon sind 80 % österreichische Staatsbürger) de-facto abgeschafft.

Nach Ablauf des Arbeitslosengeldes würde dann die Mindestsicherung greifen – allerdings: Bevor man diese bekommt, müssen etwaige Ersparnisse aufgebraucht werden bis nur mehr 4.315,20 Euro (Wert für 2018) übrig sind. Bezieher einer Mindestsicherung sind auch nicht mehr pensionsversichert. Man erwirbt also keine weiteren Pensionsversicherungszeiten mehr.

Es wird also spannend: Grund genug für Christian Aichmayr, sich mit Mag. Josef Pürmayr, dem Geschäftsführer der Sozialplattform OÖ. zu treffen, um mit ihm ein Interview über die geplanten Veränderungen beim Arbeitslosengeld NEU zu führen.

Einige Tage nach dem Interview gab es zu dieser Thematik Berichte im Standard, welche neue Informationen lieferten: Das Sozialressort hat beim Wifo eine Studie in Auftrag gegeben und dafür auch einen „Modellvorschlag“ mitgeliefert. Dieser zeigt, in welche Richtung es gehen dürfte: Das niedrigste Arbeitslosengeld, für das man mindestens zwölf Versicherungsmonate vorweisen muss und das sechs Monate lang gewährt wird, sinkt demnach etwas – von 55 auf 50 Prozent des letzten Einkommens.

Danach steigt der Anspruch mit zunehmender Versicherungsdauer. Wer zumindest zehn Versicherungsjahre vorweisen kann, dürfte das Arbeitslosengeld länger als bisher beziehen, nämlich zwei Jahre statt einem. Auch die Höhe läge deutlich über dem aktuellen Anspruch, nämlich am Anfang bei 65 Prozent des Letzteinkommens. Danach würde die Nettoersatzrate alle sechs Monate um fünf Prozentpunkte sinken. Wer mehr als 15 Jahre eingezahlt hat und älter als 50 ist, dürfte laut dem Modell sogar unbegrenzt Arbeitslosengeld beziehen. Für diese Gruppe würde sich also gegenüber der Notstandshilfe wenig ändern.

Laut einem Wifo-Zwischenbericht hätten von den 356.000 Menschen, die im Jahr 2016 Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen, 121.000 keinen Anspruch auf das neue Arbeitslosengeld. 37.000 davon sind Menschen mit Behinderung. Diese Gruppe müsste künftig also die Mindestsicherung beantragen.Das Wifo hat auch Berechnungen der finanziellen Folgen angestellt. Demnach würden die Ausgaben für das Arbeitslosengeld um etwas mehr als eine Milliarde Euro sinken, umgekehrt würden die Ausgaben für die Mindestsicherung um knapp 900 Millionen steigen. Das ist insofern brisant, weil die Mindestsicherung von den Ländern bezahlt wird. Insgesamt würde sich die öffentliche Hand 185 Millionen Euro ersparen.

Weitere Ergebnisse: Frauen erhalten seltener einen höheren Leistungsbezug als Männer. Jugendliche erhalten besonders häufig keine oder eine geringe Leistung. Und ausländische Arbeitslose verlieren eher als inländische.

 

Christian Aichmayr hat mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Severin Mayr ein Interview über seine „Grias Di“ Tour geführt, bei der er im August 2018 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Oberösterreich gefahren ist. Sein Ziel war es, zu erleben, wie diese von den Fahrplänen her funktionieren und wie es sich anfühlt, mit ihnen unterwegs zu sein.

Bei seiner Tour ist er mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen und hat sich dabei über die unterschiedlichsten Befindlichkeiten ein Bild machen können. Wie er im Beitrag erzählt, hat er zahlreiche Rückmeldungen dabei bekommen, die ihm bescheinigt haben, dass es eher ungewöhnlich ist, dass sich ein Landespolitiker in dieser Form mit den Menschen an der Basis persönlichen Kontakt sucht.