VOR ORT

 

Im Gespräch mit dem Verein WI(e)SO – VOR ORT 135 

Im 135. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Rudi Reisenberger und Lois Imlinger, dem Obmann und Kassier des Kulturvereines WI(e)SO (steht für  „Wirtschaft und Soziales“), der in Oberndorf bei Schwanenstadt angesiedelt ist. In diesem Gespräch geht es um die Aktivitäten dieses Vereines, der seit 2009 besteht und mit hochkarätigen Veranstaltungen mit gesellschaftspolitischem Hintergrund sich einen Namen in der Region Schwanenstadt gemacht hat.

Christian Aichmayr ist selbst im Jahr 2016 als Schriftführer zu WI(e)SO gestoßen und hat dabei auch diverse Radiobeiträge mit Referenten von WI(e)SO-Veranstaltungen gestalten können:

Mit dem Unternehmer Heini Staudinger, dem ex ÖVP Chef und ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, dem Journalisten und Buchautor Paul Lendavi, dem Wirtschaftsökonomen Stephan Schulmeister, dem internationalen Outdoor Aktivisten Robert Riesinger, der Nah-Ost Expertin und späteren ex-Außenministerin Karin Kneissl, der Koordinatorin für Gemeindefusionen in OÖ. Gerlinde Stöbich oder auch dem Direktor des OÖ. Landesrechnungshofes Friedrich Pammer – um einige zu nennen.

Der Verein WI(e)SO ist auch Mitglied der KUPF (Kulturplattform) in Oberösterreich.

Das gemeinsame Gespräch fand im Büro von Bernd Rosendahl von Schwanenstadt-News statt.

Fremdmaterial in Verein WI(e)SO

Kingdom Of Rain by Mark Lanegan ©

Floor Of The Ocean by Mark Lanegan ©

Ugly Sunday by Mark Lanegan ©

Skeleton Key by Mark Lanegan ©

Ode To Sad Disco by Mark Lanegan ©

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit dem Schriftsteller Lukas Hochholzer – VOR ORT 134
In VOR ORT 134 führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit Lukas Hochholzer aus Stadl-Paura, derzeit Maturant am Realgymnasium der Benediktiner Lambach, der sich schon mit vier Kriminalromanen einen Namen gemacht hat.

 

Arbeitslosengeldbezug in Österreich – VOR ORT 133 

Ein Beitrag von Christian Aichmayr:

Aktuell liegt die Forderung der SPÖ, der Gewerkschaft wie auch der Arbeiterkammer am Tisch, das Arbeitslosengeld in Österreich zu erhöhen – um damit gerade auch im Hinblick auf die Covid-19 Krise die arbeitslos gewordenen Menschen stärker zu unterstützen. Im Nationalrat gab es diesbezüglich schon einen Antrag der SPÖ, der auch von der FPÖ unterstützt wurde – aber keine Mehrheit fand.

Was mir beim Arbeitslosengeld schon immer aufgefallen ist, ist der Umstand, dass gemeinhin immer davon gesprochen wird, dass die Bezugshöhe 55 % des letzten Nettobezuges beträgt. Das ist überall zu lesen und auch zu hören! Das stimmt so aber nicht – die sogenannte Nettoersatzrate ist im Regelfall allemal weniger! Denn: Das Arbeitsmarktservice greift z. B. im Mai 2020 auf den Verdienst des Jahres 2018 zurück, keineswegs auf den aktuellen Letztbeszug des Jahres 2020. Und wenn seit 2018 in der Zwischenzeit zwei Gehaltsvalorisierungen mit Jahresbeginn 2019 und Jahresbeginn 2020 sowie möglicherweise noch eine Vorrückung im Gehaltsschema stattgefunden hat, liegt ist die Differenz des aktuellen Gehaltes mit jenem vor zwei Jahren schon durchaus spürbar. So habe ich z. B. folgende Berechnung angestellt: Ausgehend von einem Bruttogehalt von € 2.500,– im Jahr 2018, ergibt sich beim Arbeitslosengeldrechner des Bundesrechnungszentrums ein Tagsatz von € 52,74. Dieser Tagsatz würde aber – wenn ich nun wie vorhin beschrieben 2 jährliche Valorisierungen von je 3 % sowie eine Gehaltsvorrückung von Brutto € 40,– ansetze, aktuell bei € 56,82 liegen. Somit bekommt eine arbeitslose Person in diesem Fall keineswegs die 55 % des Letztgehaltes sondern lediglich 51 %! Nur bei eher ganz niedrigen Arbeitslosenbezügen wo Ergänzungszuschläge zum Tragen kommen, können de 55 % stimmen – möglicherweise könnten es in Einzelfällen sogar mehr als die 55 % sein. Für die große Masse der Arbeitslosen stimmen die 55 % so nicht.

Aber auch eine andere Berechnungsform des Arbeitslosengeldes zielen darauf ab – den Bezug zu senken. Das Hinzurechnen der Sonderzahlungen schafft eine eigene Bemessungsgrundlage, die mit jener der Höchstbemessungsgrundlage in der Gehaltsverrechnung nicht konform geht. Und als höchste Bemessungsgrundlage des Jahres 2018 beim Arbeitslosengeld wird sonderbarerweise die normale Höchstbemessungsgrundlage ohne Sonderzahlungen (also Urlaubs- und Weihnachtsgeld) aus dem Gehaltsverrechnungsjahr 2017 herangezogen. Auch das schafft natürlich entsprechende Einspareffekte.

Und – wer über € 4.200,– brutto verdient hat, kommt durch die niedrigere Bemessungsgrundlage – in die beim AMS die Sonderzahlungen auch schon hineningerechnet worden sind, ohnehin wohl auf weniger als die bereits weiter oben berechneten 51 %. Es hört sich also alles wesentlich besser an, als es tatsächlich ist.

Generell liegt die Höhe des Arbeitslosengeldes in Österreich im europäischen Vergleich weiter hinter Belgien mit 90 %, Luxemburg mit 84 % oder Lettland mit 80 %. Ob diese Staaten mit diesen Prozentzahlen aber auch Angaben machen, die der Realität nicht standhalten, entzieht sich meiner Kenntnis.

Den AMS-MitarbeiterInnen und Mitarbeitern, die gerade jetzt in der Covid-19 Krise extrem ausgelastet sind, ist diesbezüglich natürlich kein Vorwurf zu machen – der Berechnungsrahmen für das Arbeitslosengeld fällt ja nicht in ihre Kompetenz. Sie machen aktuell tolle Arbeit! Ihnen gilt meine besondere Wertschätzung!

Mit Frau Magistra Iris Woltran von der Arbeiterkammer Oberösterreich, die in Sachen Arbeitslosengeldbezug eine ausgewiesene Expertin ist, habe ich zu diesem Thema ein Telefoninterview geführt.

Fremdmaterial in Arbeitslosengeld

The Border by Nicolas Godin ©

The Foundation by Nicolas Godin ©

We Forgot Love by Nicolas Godin ©

 

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit Maria Mariano aus Venedig – VOR ORT 132 

 Im 132. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Maria Mariano aus Venedig ein Telefoninterview, in dem sie über ihre aktuelle Lebenssituation wie auch jene in Venedig in Covid-19-Zeiten erzählt.

Maria Mariano hat er im Rahmen des jährlich stattfindenden internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerbes in Schwanenstadt kennengelernt, wo sie 2018 und 2019 mit ihren eingereichten Büchern „Il collezionista di nuvole – Der Wolkensammler“ sowie „La bottega del tempo – Der Laden in dem die Zeit angeboten wird“ 2018 den Hauptpreis sowie 2019 den 1. Preis gewonnen hat.

Als Autorin, Illustratorin und promovierte Designerin hat sich ihre Lebenssituation in den letzten Wochen schlagartig verändert – sie musste ihr Atelier schließen und kann ihr Geschäftslokal derzeit nicht aufsperren.

Wie bei so vielen anderen Menschen weltweit, bedrückt sie dabei die Ungewissheit der Zukunft enorm … trotzdem gibt es bei ihr schon neue Überlegungen und Pläne.

In Venedig waren und sind die Ausgangsbeschränkungen rigoroser als in Österreich: Bis Ostermontag durfte man sich ohne triftigen Grund nur im Umkreis von 200 Metern der Wohnung bewegen. Mehr Bewegungsfreiheit gab es nur zum Einkaufen, für den Arztbesuch oder wenn man noch einer Arbeit nachgehen konnte. Das wurde jetzt etwas gelockert … man darf sich nun auf den einzelnen venezianischen Inseln bewegen. Neben dem Markt und den Lebensmittelläden sind nun auch schon beschränkt Buchhandlungen oder Geschäfte mit Kinderkleidung wie auch Baumärkte geöffnet. Masken und Plastikhandschuhe sind dabei zum eigenen Schutz zu tragen … diese auch bei allfälligen Beförderungen im öffentlichen Verkehr. Die derzeitigen Bestimmungen gelten nun vorerst bis zum 3. Mai 2020.

Er hat ihr seine Fragen auf deutsch gestellt, ihre Antworten sind auf italienisch zu hören. Die schriftliche Übersetzung ihrer Antworten hat sein Bruder Dr. Michael Aichmayr übernommen – diese wurden dann von seinem Sohn Vincent eingesprochen.

Die Adresse der website, in der sie ihr Schaffen umfangreich darstellt lautet: https://mariamariano.wordpress.com/

Fremdmaterial in Im Gespräch mit Maria Mariano

Let It All Go by Rhodes & Birdy ©

Hold On by Lola Marsh ©

 

 

 

 

MIVA Austria – Im Gespräch mit Mag. Christine Parzer – VOR ORT 126

Christian Aichmayr hat sich mit der Geschäftsführerin der MIVA Austria, Mag. Christine Parzer getroffen und sie zu den Aufgaben und Aktivitäten der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft, die örtlich in Stadl Paura angesiedelt ist und bereits im Herbst 1949 gegründet wurde, befragt.

Die internationale MIVA-Familie umfasst laut web-site 13 nationale Organisationen und sie ist in über 60 Ländern tätig, können da noch weitere dazu stoßen bzw. sind auch schon welche weggefallen?

Die MIVA ist ein gemeinnütziges Unternehmen und ist im Bereich internationaler unterstützender Aktivitäten mit dem Schwerpunkt von technischer Unterstützung und Mobilität in der Mission tätig.

Für die MIVA sind finanzielle Zuwendungen zur Finanzierung ihrer Projekte notwendig und unablässig. Dazu ist ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000.

Website: office@miva.at

 

Generation 50 Plus und der Arbeitsmarkt – Oft ein schwieriges Thema – VOR ORT 125

 

Christian Aichmayr spricht in seinem 125. VOR ORT-Beitrag mit Mag. Rudi Moser von der Arbeiterkammer Oberösterreich über die Generation 50 Plus und den Arbeitsmarkt. Vor dem Interview hat er sich mit einer von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2005 auseinandergesetzt, die sich mit dem Thema „50 Plus – Ältere MitarbeiterInnen – ein neues betriebliches Erfolgspotential – Erfahrungen und Perspektiven“ befasst hat. In den seit damals fast 15 vergangenen Jahren hat sich arbeitsmarkt- sowie gesellschaftspolitisch seiner Wahrnehmung nach, leider nicht allzu viel verändert, was auch die aktuellen Arbeitslosenzahlen belegen.

Fremdmaterial in Generation 50 Plus – Studie AK Oberösterreich

Turn On by Bernhard Eder (cc by 4.0 )

Unexpected by Bernhard Eder (cc by 4.0 )

 

 

„Kaum zu glauben – brennende Fragen zu österreichischen Kriminalfällen“ – VOR ORT 124  

Christian Aichmayr hat den aus Zell am Moos stammenden Publzisten Norbert Blaichinger – mit dem er ja schon einige VOR ORT Beiträge gestaltet hat – über sein neuestes Buch „Kaum zu glauben“ befragt. In diesem Buch geht es um brennende Fragen zu österreichischen Kriminalfällen, einer Thematik, mit der sich Norbert Blaichinger auch in der Vergangenheit immer wieder beschäftigt hat.

Im Gespräch mit Professor Paul Lendvai – VOR ORT 122

Der renomierte Journalist und Kommentator Professor Paul Lendvai, war am Montag, den 04. November 2019 um 19.00 im Veranstaltungszentrum Oberndorf bei Schwanenstadt auf Einladung des Vereines WIESO (= Wirtschaft und Soziales), in dem ich auch Vorstandsmitglied bin, zu Gast und hat dabei auch sein aktuelles, 18. Buch, „Die verspielte Welt“ vorgestellt.

Vor der öffentlichen Veranstaltung hat er sich Zeit genommen, sich mit mir zusammen zu setzen um auf Fragen meinerseits zu seinem Buch bzw. auch zu seiner Einschätzung diverser politischer Gegebenheiten einzugehen.

Das 18. und aktuelle Buch von Paul Lendvai „Die verspielte Welt“ – Untertitel „Begegnungen und Erinnerungen“ ist heuer im ECOwin-Verlag erschienen und im guten Buchhandel erhältlich.

Die Musiktitel, die im Beitrag zu hören waren, stammen von Lana del Reys aktuellem Album Norman Fucking Rockwell …

Fremdmaterial in Interview Paul Lendvai

How To Disappear by Lana Del Rey ©

Doin\‘ Time by Lana Del Rey ©

Hope Is A Dangerous Thing … by Lana Del Rey ©

Mariners Apartment Complex by Lana Del Rey ©

Love Song by Lana Del Rey ©

 

 

 

 

Am Freitag, den 20. September 2019 hat Christian Aichmayr mit Michael Lindenbauer aus Ebensee von JETZT ein Gespräch geführt, um ihm einige Fragen zur Kandidatur der Liste JETZT zur Nationalratswahl am 29. September 2019 zu stellen.

Michael Lindenbauer selbst kandidiert auf Platz 24 des Bundeswahlvorschlages und auf Platz 3 des Landeswahlkreises in Oberösterreich und auf Platz 1 des Regionalwahlkreises Traunviertel für JETZT.

 

 

 

 

Internationaler Kinder- und Jugendbuchwettbewerb der Stadtgemeinde Schwanenstadt – VOR ORT 117
 
In Vor Ort 117 spricht Christian Aichmayr mit seinem Bruder, Prof. Mag. Dr. Michael Aichmayr, dem langjährigen Leiter und Organisator des seit 17 Jahren in Schwanenstadt stattfindenden Internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerbes „Auf Schmetterlings- und Schwanenflügeln“, sowie mit den heurigen Gewinnerinnen, Maria Tropper und Helena Trauner, die mit ihrem Buch „Das Rätsel der Lichtung“ die internationale Jury überzeugen konnten.
 
Die Prämierung sämtlicher ausgewählter Preisträger findet am Samstag, den 21. September 2019 um 15.00 Uhr im Süßmayr-Saal der Landesmusikschule in Schwanenstadt statt. 

 

 

Im 116. VOR ORT Beitrag führt Christian Aichmayr mit Dr. Martin Gollner, dem Obmann der OÖ. Bürgerlisten ein Gespräch.

Aktuell sind in Oberösterreich 63 Bürgerlisten in diversen oberösterreichischen Gemeinden vertreten. In die Gemeindepolitik bringen sich somit nicht nur etablierte Parteien ein, sondern auch immer wieder engagierte BürgerInnen und Bürger, die mit der Gründung einer Bürgerliste mit ihren eigenen Ideen, Zugängen und Überlegungen in der Gestaltung und Entwicklung ihrer Gemeinde mitwirken wollen.

Bislang waren diese Bürgerlisten meist stark auf sich alleine gestellt – nunmehr gibt es eine Etablierung in Form eines bundeslandweiten Zusammenschlusses – bislang haben sich dazu 22 OÖ. Bürgerlisten zusammengetan und auch bereits eine Vorstandswahl abgehalten.

Im Gespräch ging es vor allem um das bisherige Geschehen und die weiteren Ziele der landesweiten Vernetzung der OÖ. Bürgerlisten …

Die drei Musiktitel die im Rahmen des Beitrages zu hören sind, sind wahrscheinlich dem Großteil der Hörerinnen und Hörer bekannt, sie stammen von der legendären Liverpooler Formation “The Beatles“ die von 1960 – 1970 gemeinsam aktiv waren.

 

Boys Day 2019 – Berufsmöglichkeiten für junge Männer in frauendominierten Berufen – VOR ORT 114   

 Am 14.11.2019 findet österreichweit zum 12.ten Mal der Aktionstag für junge Männer, der „Boys‘ Day“ statt. Ziel des Sozialministeriums ist es dabei, jungen Männern ab dem 12. Lebensjahr Berufe vorzustellen, die sehr stark weiblich dominiert sind. Das sind z. B. Sozial-, Erziehungs-, Gesundheits- oder Pflegeberufe. Dabei soll auch das gängige Männerbild hinterfragt und bewusst erweitert werden. In Oberösterreich haben in diesem Jahr wieder zahlreiche Einrichtungen ihre Türen geöffnet, um Burschen ihr Berufsfeld und ihren Tätigkeitsbereich vorzustellen. Junge Burschen sollen dabei durch Gespräche mit Männern und Frauen aus Sozialberufen für „männeruntypische“ Berufe interessiert und begeistert werden. 

In Oberösterreich koordiniert DSA Judy Salamon diesen Aktionstag. Ich habe habe mit ihr und ihrer Mitarbeiterin Stefanie Schmalzer sowie Mag. Christian Peinbauer, dem Direktor der Krankenpflegeschulen in Freistadt, Rohrbach und Schärding ein Interview geführt.

Interessierte junge Männer wie auch interessierte Einrichtungen, Organisationen und Institutionen können sich hier kundig machen:

DSA Judy Salamon, Projektleiterin, 4020 Linz, Wiener Straße 221-223, Tel. 0664 60177 3791, mail: judy.salamon@itworks.co.at

 

 

 

 

 

 

In meinem 113. VOR ORT-Beitrag spreche ich mit dem Publizisten und Autor Norbert Blaichinger über sein aktuelles Buch „Über Sterben und Tod“.

Mit diesem Buch möchte er das Tabu des Schweigens der Gesellschaft zu diesen Themen aufbrechen. Es kommen Experten wie Mediziner und Hospiz-Betreuer zu Wort, er führt darin auch Interviews mit katholischen und evangelischen Theologen. Weitere Themen sind Todesnähe-Erfahrungen, Sterbehilfe und Suizid.

Sein Resumee: Sterben und Tod gehören zum Menschen wie Geburt und Leben! Es ist ein Thema, das uns alle – den einen früher, den anderen später – betrifft!

„Über Sterben und Tod“ von Norbert Blaichinger ist in der Edition Irrsee erschienen und im guten Buchhandel erhältlich.  Die ISBN Nummer ist 978-3-903154-67-4.

Die beiden Musiktitel die im Rahmen des Beitrages zu hören waren, stammen von der australischen Formation Dead Can Dance.

 

Fremdmaterial in Sterben und Tod – Blaichinger

Sea Borne by Dead Can Dance ©

The Innovacation by Dead Can Dance ©

 

 

 

Im 110. VOR ORT Beitrag, hat Christian Aichmayr die Gelegenheit wahrgenommen, mit dem Wirtschaftforscher und Universitätsdozenten Dr. Stephan Schulmeister, der von 1972 bis 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut tätig war, ein Gespräch zu führen.

Getroffen haben sie sich bei einem Vortrag von ihm am 23.04.2019 im Veranstaltungszentrum Oberndorf bei Schwanenstadt, den er im Rahmen einer Veranstaltung des Vereines WI(e)SO (= Wirtschaft und Soziales) zum Thema „Wie wird es weitergehen in Europa und Österreich?“ gehalten hat. Dabei führte er aus, was nach seinen Überlegungen zu tun wäre, damit eine Kursänderung stattfinden kann, um die gegenwärtige Krise nicht noch weiter zu verschärfen.

Schulmeister übt in seinen zahlreichen Publikationen unter anderem eine dezidierte Kritik am Neoliberalismus – den er als „Marktreligiosität“ bezeichnet – und fordert Alternativvorschläge wie einen gesamteuropäischen New Deal. Von ihm gibt es zahlreiche Publikationen, für sein aktuell letztes Buch „Der Weg zur Prosperität“ , welches 2018 erschienen ist, hat er den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch – Sonderpreis Arbeitswelten – erhalten.

Der gesamte Vortrag wurde mit seiner Erlaubnis auch mitgeschnitten, zu finden ist dieser unter VOR ORT 110a: https://cba.fro.at/404733

 

 

 

Bernhard EDER – Ein Musikerportrait – Mai 2019 –  VOR ORT 111   
Im 111. VOR ORT Beitrag führe ich mit dem österreichischen Songwriter und Musiker Bernhard Eder ein Gespräch über seine musikalische Entwicklung und eben auch darüber, wie man als Künstler in Zeiten von Streaming-Diensten und Downloads „überleben“ kann.
Bernhard Eder ist einer jener österreichischen Musiker, die mich von ihrem künstlerischen Output her, wirklich interessieren und den ich schon die letzten Jahre auf meinem Radar hatte.
Entdeckt habe ich ihn erst relativ spät, nämlich erst mit seiner 2015er CD „Nonsleeper“, bei der ich für mich einige wirklich angenehme mir ins Ohr gehenden Nummern ausgemacht habe. Und dann habe ich halt so weiteres Material von ihm gehört und ihn am 04.12.2015 im Kino Ebensee im Vorprogramm von Scott Matthew erlebt.
Etwas später haben wir uns dann auf Facebook befreundet und auf diesem Weg habe ich  auch immer  mitbekommen, was denn bei ihm gerade läuft – und zuletzt habe ich einfach bei ihm nachgefragt, ob er Lust hat, mit mir ein Interview für meine Sendung VOR ORT zu machen.

Und so kam es, dass ich ihn am Karsamstag bei seinem Osteraufenthalt bei seiner Mutter und bei seiner Schwester in seine Heimatort Geboltskirchen besucht habe und ihm einige Fragen stellen konnte … just zu einem Zeitpunkt, als gerade seine neueste CD „Reset“ veröffentlicht wurde.
In der aktuellen 2019er-Mai-Ausgabe des Rolling Stone schreibt der Musikjournalist Max Gösche über „Reset“: Wunderbare elektronische Oden des österreichischen Songwriters: Bernhard Eder vereint zwei scheinbar unvereinbare Merkmale: Konsistenz und Abwechslungsreichtum. Auf „Reset“ verabschiedet er sich noch mehr von den Folk Preziosen seiner ersten Alben und entwirft elektronisch atmosphärische Stücke … Eders somnambule Popkunst erinnert an Low, John Southworth und die späten Kautrock getriebenen Tindersticks. Es ist eine Musik, die das Transzendentale ohne große avantgardistische Kraftanstrengungen findet.

Fremdmaterial in Bernhard Eder.VORORT.111
Aliens Pixelated (Radio Edit) by Bernhard Eder ©
Unexpected by Bernhard Eder ©
Turn On by Berhard Eder ©
Bird Away by Bernhard Eder ©
Hell by Bernhard Eder ©

Im Gespräch mit Thomas Erlach, Spitzenkandidat Gewerkschaftlicher Linksblock, AK Wahl 2019 – VOR ORT 107   

Im 107. VOR-ORT Beitrag hat Christian Aichmayr mit Thomas Erlach, der als  Spitzenkandidat für den Gewerkschaftlichen Llinksblock für die Wahl der Arbeiterkammer-Vollversammlung in Oberöstereich kandidiert, ein Gepräch geführt. Die AK-Wahl findet vom 19. März 2019 bis 01. April 2019 statt.

Der Gewerkschaftliche Linksblock ist seit der letzten Wahl im Jahr 2014 wieder in der 110-köpfigen AK-Vollversammlung mit einem Mandat vertreten, welches aktuell durch Thomas Erlach persönlich besetzt ist.

Wie im Beitrag an den Hintergrundgeräuschen zu hören ist, wurde das Gespräch in einem Café geführt.

Fremdmaterial in Thomas Erlach

Waiting by Les Thugs ©
Bring It Down by Redskins ©
Strike by Les Thugs ©

 

In Erinnerung an Martin Habacher – „Mabacher Ungebrochen“ – VOR ORT 104   

 

Christian Aichmayr widmet seinen 104. VOR ORT Beitrag, Martin Habacher, Socia Media-Berater, Blogger und You-Tuber, der sich als ganz entschieden für die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt hat – und der im Alter von nur 41 Jahren am 20. Jänner 2019 gestorben ist.

Der  Film „Mabacher Ungebrochen“, der ein Portrait von Martin zeigt, läuft eben in den österreichischen Kinos an. Erstmals wurde er bereits am 26.04.2017 im Rahmen des 14. Crossing Europe Filmfestivals in Linz  vorgeführt. Christian Aichmayr hat damals mit Martin sowie dem Regisseur Stefan Wolner und dem Filmmusikkomponisten Victor Gangl ein 13- minütiges Interview für Radio FRO geführt, welches im Rahmen des Beitrages nun nochmals vorgestellt wird.

Sondervorstellungen „Mabacher Ungebrochen“ in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Wolner:

  • 02. WIEN / Filmcasino (Premiere)
  • 02. LINZ / Moviemento
  • 02. INNSBRUCK / Leokino
  • 02. GRAZ / Rechbauerkino
  • 02. ST. PÖLTEN / Cinema Paradiso
  • 02. WIEN / Schikaneder
  • 03. KREMS / Kino im Kesselhaus
  • 03 – 23.03. DORNBIRN / im Rahmen des Human Vision Film Festivals

Weitere Termine auf: www.mabacherfilm.at

 

 

Fremdmaterial in Martin Habacher

Transit Of Venus by Louis Tillett ©

Prayer Before Dawn by Louis Tillett ©

Don’t Go Gentle Into That Good Night by Louis Tillett ©

 

Im Gespräch mit dem Welser Stadtschreiber Stefan Kutzenberger – VOR ORT 103
Der 1971 in Linz geborene und in Wien lebende Literaturwissenschaftler und Autor Stefan Kutzenberger ist seit 01. Dezember 2018 für den Zeitraum von drei Monaten Stadtschreiber der Stadt Wels. Im  Februar unterbricht er diese Tätigkeit und begibt sich nach Indonesien, um dann im März sein drittes Monat in Wels zu absolvieren. Im Jahr 2018 lieferte er seinen Roman-Erstling „Friedinger“ ab, der im renommierten Deuticke-Verlag erschienen ist.

Christian Aichmayr hat ihn zu einem Gespräch eingeladen und dabei einen offenen, denkenden und auch humorvollen Menschen kennengelernt, zu dem sich rasch ein Zugang eröffnet.

 

Christian Aichmayr hat mit Mag. Stefan Hindinger, der im Herbst 2018 nach 15jähriger Tätigkeit als Stadtrat der Grünen in Vöcklabruck seine Funktion an Sonja Pickard-Kröpfel übergeben hat, ein Gespräch geführt. In diesem schildert er rückblickend seine Erfahrungen und Erkenntnisse die er im Rahmen seiner politischen Arbeit in dieser Funktion gemacht hat. Das politische Parkett hat Stefan Hindinger noch nicht verlassen – Im Vöcklabrucker Gemeinderat ist er weiterhin vertreten. Generell sind die Vöcklabrucker Grünen aber bemüht, für die nächste Gemeinderatswahl im Jahr 2021 ein neues Team aufzustellen.

Das Unabhängige Landesfreiwilligenzentrum OÖ. (in der Kurzform ULF genannt) feiert dieser Tage gerade sein 10jähriges Bestehen.

Wenn es um freiwilliges Engagement in Oberösterreich geht, ist das ULF die Plattform und die Drehscheibe für jegliche Informationen in diesem Bereich. Als Ziel wird u. a. formuliert, Menschen aller Altersgruppen zu motivieren, freiwillig tätig zu sein. Der Zugang zum ULF steht daher auch allen interessierten Menschen offen.

Das ULF ist eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie des Sozialressorts des Landes Oberösterreich und arbeitet eng mit gemeinnützigen Organisationen und Vereinen zusammen.

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag der Freiwilligen! Rund 3,5 Millionen Menschen oder 46% der über 15-Jährigen in Österreich sind Tag für Tag freiwillig und unentgeltlich aktiv. Sie unterstützen gemeinnützige Organisationen ehrenamtlich, engagieren sich in Vereinen oder helfen in der Nachbarschaft. Die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz, Flüchtlingshilfe, Kinderhilfe oder Altenbetreuung wäre ohne sie nicht denkbar.

Christian Aichmayr hat sich mit der Leiterin des ULF, Frau Mag. Sonnleitner zu einem Gespräch getroffen, in der sie neben der 10jährigen Entwicklungsgeschichte des Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrums auch die vielseitigen Aufgaben, Tätigkeiten und Herausforderungen im Rahmen ihres Arbeitsalltages vorgestellt hat.

Die im Beitrag zu hörenden Musiknummern stammten von der norwegischen Formation „Band Of Gold“.

 

 

In der 99. Ausgabe von VOR ORT führt Christian Aichmayr ein Gespräch mit dem Psychotherapeuten Mag. Karl Scheuringer aus Rutzenham über diverse Themen im und zum Bereich der heutigen Psychotherapie.

So beträgt der maximale finanzielle Zuschuss seitens der OÖ. Gebietskrankenkasse für eine Psychotherapieeinheit bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten aktuell € 28,–. Zu wenig – meint Karl Scheuringer – denn wenn finanziell schlecht gestellte Menschen in eine psychische Krisensituation geraten, ist eine Psychotherapie für sie kaum leistbar …

Die drei Titel, die im Rahmen des Beitrages zu hören waren, stammen vom britischen Musiker Kevin Coyne, der im Jahr 2004 im 61. Lebensjahr verstorben ist und der vor seiner Musikerkarriere Krankenpfleger in einer psychiatrischen Klinik in London war.

Fremdmaterial in Karl Scheuringer
Don’t Blame Mandy by Kevin Coyne ©
The World Is Full Of Fools by Kevin Coyne ©
Eastborne Ladies (Live) by Kevin Coyne ©

 

 

 

 

 

 

Das Arbeitslosengeld NEU wird nach derzeitigem Stand der Dinge im Jahr 2019 von der Bundesregierung eingeführt werden.

Geplant ist bei der Neuerung die degressive Gestaltung der Leistungshöhe des Arbeitslosengeldes mit klarem zeitlichen Verlauf und der Integration der Notstandshilfe – damit wird die Notstandshilfe, die derzeit etwa 160.000 Menschen in Österreich beziehen (davon sind 80 % österreichische Staatsbürger) de-facto abgeschafft.

Nach Ablauf des Arbeitslosengeldes würde dann die Mindestsicherung greifen – allerdings: Bevor man diese bekommt, müssen etwaige Ersparnisse aufgebraucht werden bis nur mehr 4.315,20 Euro (Wert für 2018) übrig sind. Bezieher einer Mindestsicherung sind auch nicht mehr pensionsversichert. Man erwirbt also keine weiteren Pensionsversicherungszeiten mehr.

Es wird also spannend: Grund genug für Christian Aichmayr, sich mit Mag. Josef Pürmayr, dem Geschäftsführer der Sozialplattform OÖ. zu treffen, um mit ihm ein Interview über die geplanten Veränderungen beim Arbeitslosengeld NEU zu führen.

Einige Tage nach dem Interview gab es zu dieser Thematik Berichte im Standard, welche neue Informationen lieferten: Das Sozialressort hat beim Wifo eine Studie in Auftrag gegeben und dafür auch einen „Modellvorschlag“ mitgeliefert. Dieser zeigt, in welche Richtung es gehen dürfte: Das niedrigste Arbeitslosengeld, für das man mindestens zwölf Versicherungsmonate vorweisen muss und das sechs Monate lang gewährt wird, sinkt demnach etwas – von 55 auf 50 Prozent des letzten Einkommens.

Danach steigt der Anspruch mit zunehmender Versicherungsdauer. Wer zumindest zehn Versicherungsjahre vorweisen kann, dürfte das Arbeitslosengeld länger als bisher beziehen, nämlich zwei Jahre statt einem. Auch die Höhe läge deutlich über dem aktuellen Anspruch, nämlich am Anfang bei 65 Prozent des Letzteinkommens. Danach würde die Nettoersatzrate alle sechs Monate um fünf Prozentpunkte sinken. Wer mehr als 15 Jahre eingezahlt hat und älter als 50 ist, dürfte laut dem Modell sogar unbegrenzt Arbeitslosengeld beziehen. Für diese Gruppe würde sich also gegenüber der Notstandshilfe wenig ändern.

Laut einem Wifo-Zwischenbericht hätten von den 356.000 Menschen, die im Jahr 2016 Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe bezogen, 121.000 keinen Anspruch auf das neue Arbeitslosengeld. 37.000 davon sind Menschen mit Behinderung. Diese Gruppe müsste künftig also die Mindestsicherung beantragen.Das Wifo hat auch Berechnungen der finanziellen Folgen angestellt. Demnach würden die Ausgaben für das Arbeitslosengeld um etwas mehr als eine Milliarde Euro sinken, umgekehrt würden die Ausgaben für die Mindestsicherung um knapp 900 Millionen steigen. Das ist insofern brisant, weil die Mindestsicherung von den Ländern bezahlt wird. Insgesamt würde sich die öffentliche Hand 185 Millionen Euro ersparen.

Weitere Ergebnisse: Frauen erhalten seltener einen höheren Leistungsbezug als Männer. Jugendliche erhalten besonders häufig keine oder eine geringe Leistung. Und ausländische Arbeitslose verlieren eher als inländische.

 

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Christian Aichmayr hat mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Severin Mayr ein Interview über seine „Grias Di“ Tour geführt, bei der er im August 2018 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Oberösterreich gefahren ist. Sein Ziel war es, zu erleben, wie diese von den Fahrplänen her funktionieren und wie es sich anfühlt, mit ihnen unterwegs zu sein.

Bei seiner Tour ist er mit zahlreichen Menschen ins Gespräch gekommen und hat sich dabei über die unterschiedlichsten Befindlichkeiten ein Bild machen können. Wie er im Beitrag erzählt, hat er zahlreiche Rückmeldungen dabei bekommen, die ihm bescheinigt haben, dass es eher ungewöhnlich ist, dass sich ein Landespolitiker in dieser Form mit den Menschen an der Basis persönlichen Kontakt sucht.

 

Ansichten, Einsichten und Aussichten – Die Einladung zum gesellschaftspolitischen Diskurs – Ein Beitrag zur Meinungsvielfalt gestaltet von Christian Aichmayr – jeden 2. und 4. Freitag im Monat.

Als Christian Aichmayr im Frühjahr 2013 an der Donau-Universität Krems seine Ausbildung zum akademischen Supervisor und Coach abschloss, hatte er noch den Appell seines wissenschaftlichen Leiters der Ausbildung, Dr. mult. Hilarion Petzold im Ohr: „Als Supervisor haben Sie die Aufgabe, gesellschaftspolitische Entwicklungen wahrzunehmen, zu beobachten, zu analysieren, zu kommentieren und auch zu hinterfragen.

Das ist hinkünftig Ihre Verantwortung … nehmen sie diese bewusst wahr!“ Und er holte aus: „Publizieren Sie! Scheuen Sie das nicht! Es ist enorm wichtig, dass Sie ihre Stimme erheben, dass Sie Ihren Blick schärfen, dass Sie sich eine eigene und unabhängige Meinung bilden – und diese der Öffentlichkeit dann nicht vorenthalten!“

VOR ORT soll dazu dienen, Stimmen, Meinungen und Befindlichkeiten zu hören, welchen in sonstigen Medien meist wenig Platz eingeräumt wird. Die Form dazu ist unterschiedlich: Interviews, Buchrezensionen, Analysen, Essays – vieles ist möglich. VOR ORT lebt von Interesse und Neugier und will auch versuchen, sich „gesellschaftspolitischen Phänomenen“ aus unorthodoxem Blickwinkel zu nähern.

Ein Diskurs bejaht das Gegenüber, begegnet ihm/ihr wertschätzend. Und er ist nie „fertig“! Ein Beitrag zum Diskurs beinhaltet die bisherigen Erfahrungen, Informationen, Überlegungen, Rückschlüsse, Analysen und Zuweisungen. Um den Diskurs lebendig zu halten braucht es Reaktionen, andere Meinungen, neue Informationen. Dann kann das Bild wachsen, vollständiger werden und sich weiter entwickeln – möglicherweise in eine ganz andere Richtung als ursprünglich angenommen wurde.

Und als Metapher zur Sendung wird der Sufi-Mystiker Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūmī erwähnt, der vor 800 Jahren gemeint hat: „Die Wahrheit ist wie ein großer Spiegel der vom Himmel herabfiel und in 1000 Stücke zerbrach. Ein jeder der ein Stück davon gefunden hat, wähnt sich im Besitz des Ganzen!“ Und davon abgeleitet: “Die“ Wahrheit gibt es nicht“!

Nachdem inzwischen bereits mehr als 40 VOR ORT-Radiobeiträge in den letzten Monaten von Christian Aichmayr publiziert wurden, gibt es nun ein eigenes Sendeformat dazu: Jeden 2. und 4. Freitag im Monat um 09.00 Uhr. Selbstverständlich können alle Beiträge auch unter cba.fro.at nachgehört werden.


Aktuell am 12. 8. um 9.00 Uhr – Christian Aichmayr im Gespräch mit Anton Hüttmayr 

Anton Hüttmayr ist ein Urgestein der OÖ. Politik. Der Bürgermeister von Puchkirchen am Trattberg hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten nicht nur in seinem Heimatbezirk Vöcklabruck als ÖVP-Politiker einen Namen gemacht, er war als Landtagsabgeordneter auch im OÖ. Landtag vertreten und hatte auch zahlreiche andere Funktionen inne.

Zuletzt
hat er sich nun mehr und mehr von manchen seiner früheren Tätigkeiten zurückgezogen, für mich zu einem Zeitpunkt und in einem Alter, wo so manch andere politisch tätige Mensch noch gar keine Gedanken an Rückzug verschwenden. Auch ein Buch, in welchem seine vielseitigen Erfahrungen festgehalten werden, ist ganz aktuell erschienen – und damit war für mich klar – sein Rückzug ist tatsächlich gut überlegt, er hat eine ganz bewusste Entscheidung für sich getroffen.

Als
Bewohner des Bezirkes Vöcklabruck kam ich an Anton Hüttmayr nicht vorbei – immer wenn ich die Bezirkswochenzeitungen aufschlug, blickte mir Anton Hüttmayr jahrzehntelang stets mit hoher Wahrscheinlichkeit auf irgend einer Seite im Rahmen eines Berichtes über eine seiner zahlreichen Aktivitäten auf einem Foto entgegen.

Irgendwie
gehörte er damit mehr und mehr – in einer gewissen Form – zu meinem Alltag. Das war Grund genug für mich, mit Anton Hüttmayr nun anlässlich seines Rückzuges aus der Politik ein Interview zu führen!

Das
Buch über die politischen Gedanken von Anton Hüttmayr, welches in Zusammenarbeit mit dem Publizisten Norbert Blaichinger entstanden ist, heißt „Ein Schritt zurück, Zwei Schritte vorwärts“  ist in der Edition
Innsalz erschienen und ist im guten Buchhandel erhältlich.

Fremdmaterial in The Other Ones – We Are What We Are (1987)

We Are What We Are by The Other Ones ©

 

 

Redakteur Christian Aichmayr lädt zum gesellschaftlichen Diskurs. Bei „Vor Ort“ werden Stimmen, Meinungen und Befindlichkeiten hörbar, welche in kommerziellen Medien kaum vorkommen. Die Form der Vermittlung ist dabei ganz unterschiedlich: Interviews, Buchrezensionen, Analysen, Essays – vieles ist möglich!