Der Widerhall Woche 13

Milchflut – Melken bis zum Ruin – Filmgespräch mit Hildegard Bachler (ÖBV – Via Campesino Austria) 

Im Rahmen der Filmtage zum Recht auf Nahrung lief am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr im Offenen Kunst- und Kulturhaus in Vöcklabruck der Dokumentarfilm „Milchflut – Melken bis zum Ruin“ von Christoph Würzburger, Monika Anthes und Edgar Verheyen (Deutschland 2016) zu dem sich 120 am Thema interessierte Zuseher und Diskutanten eingefunden hatten.
„Wie kann es sein, dass Vollmilch billiger ist als Mineralwasser? Und warum produzieren die Bauern trotzdem immer mehr und melken sich damit in den Ruin?“
Der 44-minütige Dokumentarfilm unternahm eine Spurensuche in die paradoxe Welt der Milcherzeugung, gewährte Einblick in die Ställe, Molkereien, Behörden und ließ verschiedene Akteure zu Wort kommen.
Dem Motto „Wachse oder Weiche“ folgend, haben sich viele Milcherzeuger massiv verschuldet, haben in größere Tierbestände und moderne Stalltechnik investiert. Landwirtschaftsberater und Politik hatten sie dazu ermutigt und vertreten diese Strategie auch weiterhin – mit verheerenden Konsequenzen für Länder im Globalen Süden, denn dort produziert die in Form von billigem Milchpulver verwandelte Milch-Sintflut Armut und macht den regionalen Erzeugern existenzbedrohende Konkurrenz.
Gespräch mit  Hildegard Bachler, Milchbäuerin (ÖBV – Via Campesina Austria

Freie Radios und Regionalentwicklung

Anfang März wurde in Liezen im Rahmen eines Workshops eine Studie präsentiert, die von drei Radios im ländlichen Raum (Freistadt, Kirchdorf und Liezen) in Auftrag gegeben wurde. Gefragt wurde nach der Rolle, den die Freien Radios im Rahmen der Regionalentwicklung spielen.
Im Beitrag kommen Dr. Julia Müllegger, langjährige KUPF – Mitarbeiterin, Mag. Erich König, RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH und Mag. Eva Seebacher sowie Julian Ehrenreich vom Studienteam zu Wort.

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