Radio Libre Regional

September 2017: 20 Jahre Sozial- und Beratungszentrum in Bad Ischl
Im September 1997 wurden die ersten Büros in der Bahnhofstraße 14 bezogen – 20 Jahre später gibt es Beratung für alle Lebenslagen und jedes Lebensalter in diesem Haus – vom Verein Tagesmütter, der Frauenberatungsstelle, Schuldnerberatung, Logopädie, Jugendcoaching, Wohnen im Dialog, REKI, Jobcoaching, Hospiz, Sachwalterschaft bis Haushaltshilfe/mobile Therapie.

Über Entwicklung und Alltag ihrer Beratungsstellen sprechen:
Andrea Lantschner: GF Frauenberatungsstelle www.frauensicht.at
Aysel Aksoy: Wohnen im Dialoghttps://www.volkshilfe-ooe.at/erwachsene/wohnen/wohnen-im-dialog/
Ruzica Milicevic: Regionales Kompetenzzentrum für Integration und Diversität (REKI) https://www.volkshilfe-ooe.at/erwachsene/wohnen/reki/ Maria Leitner: Arbeitsbegleitung für Jugendliche, www.hilfswerk.at, +43 664 80765 1219
Montag, 11. September, 17.05 Uhr
WH Donnerstag, 14. September, 10 Uhr


August 2017: Der Verein Cobin Claims und die Möglichkeit auf Sammelklagen
Der gemeinnützige Verein Cobin Claims hat es sich zur Aufgabe gemacht, KonsumentInnen, Kleinunternehmen und PrivatanlegerInnen zur ihrem Recht zu verhelfen. Funktionieren soll das im Rahmen von „Sammelklagen österreichischer Prägung“ zB gegen Google, den Volkswagen Konzern und österreichische Bankinstitute bzgl der Berechnung von Kreditzinsen.

Im Interview gibt der Wiener Anwalt Benedikt Wallner (der aus Bad Goisern stammt und juristischer Beirat des Vereins ist), Auskunft über die Gründung, Finanzierung und Arbeit von Cobin Claims. Er informiert über die rechtlichen Möglichkeiten geschädigter Personen, Kleinunternehmen und Investoren im Rahmen der erwähnten Handlungsfelder.

Das Gespräch behandelt aber auch allgemeinere Themen:
 den Einfluss wirtschaftlicher Macht auf Demokratie und Rechtsstaat, 
die Bedeutung von transnationalen, rechtstaatlichen Gebilden wie die Europäische Union 
sowie den Rohstoff des 21. Jahrhunderts – unsere Daten!
http://www.cobinclaims.at
http://www.wienrecht.at


Juli 2017: Sommerfrische der int. Bühnenwerkstatt Graz in Gößl am Grundlsee
Von 16. bis 20. Juli machen sich die int. Bühnenwerkstatt Graz und das int. Tanztheaterfestival auf zur Sommerfrische an den Grundlsee. Der Tanzboden im Grünen auf der Veithwiese wird mit der „Night of Performance“ am Sonntag, 16. Juli um 18 Uhr eröffnet. Die Leiterin und Intendantin Ursula Gigler-Gausterer über Tanz und Bewegung, das Salzkammergut die Berge und natürlich über das Workshopprogramm das sich gleichermassen an Kinder und Erwachsene, Einheimische und Gäste richtet.
ON AIR: Montag, 10. Juli, 17.05 Uhr (Wh.: Donnerstag, 13. Juli, 10 Uhr)


Juni 2017: REGIS 2017 – Gosauer Genusskorb, Bienen-Erlebnisweg Strobl
Seit 1994 wurden bereits zahlreiche REGIS-Projekte umgesetzt, einige davon sind heute nicht mehr wegzudenken. Rosa Wimmer, Geschäftsführerin der REGIS (Regionalentwicklung Inneres Salzkammergut),  erläutert den Weg von einer Idee zu einem konkreten REGIS-Förderprojekt.
Exemplarisch stellt Daniel Spielbüchler den kürzlich eröffneten ‚Gosauer Genusskorb‘ vor und Wolfgang Fürst den ‚Bienen-Erlebnis-Weg Kleefeld‘ in Strobl, Eröffnung ist am Montag, 19. Juni, um 17 Uhr.
www.regis.or.at
www.kleefeld.at
www.gosauer-genusskorb.at


Mai 2017: Musikinstrumente Museum der Völker St. Gilgen
Es begann mit einer kleinen Trommel im Jahr 1962. Und bald kamen weitere Musikinstrumente aus aller Welt dazu. Die Sammlung der Familie Zur Eck wurde zum Museum und fand eine Heimat in einem alten Schulgebäude in St. Gilgen. 
Askold zur Eck nimmt uns mit auf eine weltmusikalische Reise, erzählt Geschichten über Menschen und Kulturen und vor allem spielt er die Instrumente.
Eintauchen und mitkommen!
Infos auch auf www. hoerart.at
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April 2017: 40+1 Jahre LEBENSHILFE in Bad Ischl

 

„Nichts über uns ohne uns“ – dieser Leitgedanke weht spürbar durch die Werkstatt der Lebenshilfe in Pfandl/Bad Ischl.  Jede der 44 Personen steht jeweils im Mittelpunkt, damit sie sich wohlfühlt und in einer der sechs Gruppen – von Papierschöpfen bis Kerzengießen, dazu noch die  Außengruppen Garten und Keramikmalen – eine ihren Fähigkeiten entsprechende Aufgabe findet. Dafür sorgen 25 BetreuerInnen wie auch ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Durch die Sendung führen Leiterin Regina Nußbaumer, Krankenschwester Petra Bauer und Gruppensprecherin Philomena Eisl.

Berührungsängste sucht die Lebenshilfe auszuräumen indem in Betrieben mitgearbeitet wird oder durch Kunsthandwerksverkauf auf Märkten und im täglichen Keramikcafé. Das nächste kräftige Lebenszeichen setzt die Lebenshilfe mit dem LANZINGTANZL, dem 40+1 Jahre Frühlingsball mit Kunstausstellung, Tanz, Musik und Modeschau in der Trinkhalle Bad Ischl am 21. April 2017 ab 19 Uhr – Einladung an alle!

Für Auskünfte oder bei Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit:
+43 6132 258191
http://www.ooe.lebenshilfe.org/lebenshilfe/index.php/werkstaette-bad-ischl.html


März 2017: Ene Mene Muh und Raus bist Du? Raus bist Du noch lange nicht!

 

Das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung, kurz bifeb), stellt sich im Rahmen einer großen Tagung zum Thema Solidarität die Frage: „Was hält die Welt, was hält eine Demokratie im Innersten zusammen?“ Wo befindet sich die Bildung zwischen Solidarität und Ausgrenzung, zwischen Emanzipation und Anpassung und wie reagiert und agiert die Erwachsenenbildung in diesen Spannungsfeldern?

Im Gespräch informieren die beiden bifeb) Mitarbeiterinnen, Anna Head und Cornelia Primschitz, über die Intentionen für die Tagung, über ihren Zugang zum komplexen und weitreichenden Thema Solidarität und die politische Dimension dieses Themas. Wir erfahren einiges über das Programm, die ReferentInnen und die Teilnahmebedingungen – Stichwort: Pay as you wish!

Nähere Infos zum Programm der Tagung finden sich hier: http://www.bifeb.at/programm/termin/calendar/2017/03/21/event/tx_cal_phpicalendar/und_raus_bist_du_solidaritaet_in_der_erwachsenenbildung/



Februar 2017: HandWerkHaus in Bad Goisern – Immaterielles Kulturerbe

 

eva novotny Die drei Handwerkszentren Hand.Werk.Haus Salzkammergut, Textiles Zentrums Haslach & Werkraum Bregenzerwald wurden ins internationale UNESCO-Register „guter Praxisbeispiele zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen.
Über diese Auszeichnung und die Besonderheiten der einzelnen Handwerkszentren sprechen
Dr. Eva Novotny (Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission, Foto), Thomas Geisler (Werkraum Bregenzerwald), Christina Leitner (Textiles Zentrum Haslach) und Barbara Kern (Hand.Werk.Haus Salzkammergut)

http://www.handwerkhaus.at/
http://www.textiles-zentrum-haslach.at/
http://werkraum.at/

http://www.bmwfw.gv.at/Presse/Documents/161125_Handwerksstudie_210x260_BF.PDF
http://www.unesco.at/kultur/immat_kulturerbe.htm


 

 

foto-alfred-hausotterb1Menschen, Geschichten, Initiativen. Ist eine Gesprächsreihe, welche über Projekte zur Regionalentwicklung informieren soll. Wir stellen Menschen, Geschichten und Initiativen ins Zentrum der Berichterstattung und informieren über Innovationen und Projekte der Region.

Jänner 2017: Alfred Hausotter über sein Buch „Erntedankfest – Vorgeschichte, Verlauf und Ausheilung einer Psychose“

 

 

 

 


Dezember 2016: Austrian Music Education

 

peter-bruggerDer Verein „Austrian Music Education“ lädt asiatische MusikstudentInnen ins Salzkammergut zu Kursen ein. Im Interview erläutert der Direktor der Landesmusikschule Bad Goisern, Dr. Peter Brugger die Lehrmethoden und wie durch den Kulturaustausch Synergien für die Musikschule und deren Studierende entstehen.

 


November 2016: Handwerk in die Zukunft tragen

 

barbara-renate_rl-nov16Vielfalt an Handwerk ist im Salzkammergut noch lebendig – Imageverlust der Lehre, Handwerker die sich in absehbarer Zeit zur Ruhe setzen werden, reduzierter Werk-Unterricht in den Pflichtschulen … bedeuten jedoch die Gefahr von Verlust um das Wissen dieser Fertigkeiten. Dem stellt sich das Leader-Projekt ‚Handwerk in die Zukunft tragen‘ entgegen, arbeitet insbesondere Konzepte aus mit welchen Kindern und Jugendlichen Türen zu Werkstätten zum ‚eigenen Tun‘ geöffnet werden sollen.

Barbara Kern (Historikerin, Organisatorin des HandWerkHaus Bad Goisern, Projekt-Partnerin) und Renate Pernsteiner (Meisterfloristin, Pädagogin, Projekt-Koordinatorin) mit ihren Erfahrungen, Überlegungen und Initiativen zum Thema Handwerk.

Projektträger ist die Marktgemeinde Bad Goisern am Hallstättersee
http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/Infrastruktur/Zukunft_Handwerk 
unterstützt von REGIS (Regionalentwicklung Inneres Salzkammergut)
http://www.regis.or.at/projekte/leader-2014-2020/kultur-und-handwerk/handwerk-in-die-zukunft-tragen/


Oktober 2016: M. G. Martin zum NS Zwangsmarsch

 

radio-libre-zwangsmaerscheGustav Mahringer im Gespräch mit Manfred Gilbert Martin, Lehrer am BRG Kirchdorf an der Krems, über seine ausgiebige Recherche zum NS Zwangsmarsch vom Konzentrationslager Aflenz an der Sulm nach Ebensee.Im Rahmen seiner Spurensuche befragte Martin noch lebende Zeitzeugen, widmete sich der Biographie eines Marschteilnehmers, Gioachino Niero, und besuchte sogar dessen Verwandte. Manfred Gilbert Martin hat zugehört ohne zu werten und Gustav Mahringer hat ihm zugehört. Eine Rekonstruktion.